Wirtschaft + Unternehmen

Werkzeugmaschinenhersteller MAG wächst gemeinsam mit Automobilindustrie

Die Geschäftsbereiche Automotive der MAG IAS, LLC (MAG Americas) und MAG Europe GmbH (MAG Europe) konnten das Jahr 2011 mit großen Zuwächsen und vollen Auftragsbüchern abschließen. Die Auftragseingänge im Automobil-Systemgeschäft beliefen sich auf 607 Mio. Euro, was einer Steigerung von 90 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht (2010: 318 Mio. Euro). Ein Großteil der Geschäfte wird dabei in den Wachstumsmärkten China und Indien gemacht, von dort kommen rund zwei Drittel des gesamten Auftragseingangs. Dr. Sebastian Schöning, Global President Automotive bei MAG, erläutert dies: "Wir konnten in den vergangenen fünf Jahren gemeinsam mit der Automobilindustrie stark wachsen. Unser Kundenkreis umfasst dabei die bekannten Hersteller, immer mehr aber auch Automobilisten aus den Schwellenländern. Dabei liefern wir in Asien sowohl an einheimische Firmen als auch an europäische und amerikanische Hersteller, die ihre Produktionskapazitäten in der Region ausbauen. Es freut mich, dass wir so unsere bewährten Partnerschaften vertiefen und gleichzeitig neue, zukunftsträchtige Schlüsselkunden gewinnen konnten."
Eines der größten Projekte in China war 2011 der Auftrag zur Lieferung von zwei Fertigungssystemen für den Kunden SGM Wuling (SGMW). Dieser umfasst 115 CNC-Bearbeitungsmaschinen vom Typ XS. Alle Zylinderköpfe, Kurbelgehäuse und der größte Teil der Kurbelwellen für Wulings Verkaufsschlager Sunshine - der auf der Forbes-Liste der meistverkauften PKWs Rang drei belegt - werden auf Anlagen von MAG bearbeitet. Es handelt sich bei den beiden Anlagen, die in den Werken Liuzhou und Qingdao installiert werden, um das siebte und achte Fertigungssystem, das das Unternehmen an SGMW liefert.

Anzeige
Die Führungsriege der Automobilsparte bei MAG (v.l.n.r.): Dr. Manfred Berger, President MAG Automotive Europe, Dr. Sebastian Schöning, Global President MAG Automotive, und Brian Prina, President MAG Automotive Americas.

Auch bei der Globalisierung der Marke Mercedes spielt MAG eine Rolle. Zusätzlich zu den drei agilen Fertigungssystemen, die 2011 zur Aggregatfertigung für die A-, B- und C-Klasse in die deutschen Werke geliefert wurden, ging auch ein Auftrag aus China ein. BBAC (Beijing Benz Automotive Corporation) ist der Name des Joint Venture-Unternehmens der Daimler AG mit dem führenden chinesischen Hersteller BAIC, das ein System zur Fertigung von Kurbelgehäusen bestellte.
Zu den chinesischen Schlüsselkunden gehört inzwischen auch die Changan Automobile Co. Ltd., die insgesamt vier Fertigungssysteme für Kurbelgehäuse und vier schlüsselfertige Anlagen zur Kurbelwellenfertigung bei MAG in Europa platziert hat, mit einem Gesamtvolumen von 160 Mio. Euro. "Auf diese Projekte mit einem der am stärksten wachsenden Unternehmen in China sind wir besonders stolz", so Dr. Manfred Berger, President MAG Automotive Europe. "Zum einen belegen die Folgebestellungen, die der Kunde bei uns platziert hat, seine Zufriedenheit mit der Qualität unserer Anlagen und der Projektabwicklung. Darüber hinaus verlässt sich auch das Joint Venture Changan-Ford-Mazda auf die Leistungsfähigkeit unseres globalen Netzwerks und bestellte eine neue Zylinderkopflinie bei MAG Americas und ein Kurbelwellensystem bei MAG Europe." lg

 

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Sicherheit

Die gleiche Schließanlage rund um den Globus

Die Firma Orca Industriemontagen baut weltweit Maschinen und Anlagen auf und benötigt nur noch eine einzige Schließanlage, um sämtliche Baustellen effektiv zu schützen. Das elektronische Schließsystem eCliq von Assa Abloy sichert die Container...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren