Wirtschaft + Unternehmen

Werkstoffzentrum Rheinbach heißt jetzt WZR ceramic solutions

Was vor über 15 Jahren als Werkstoff-Prüflabor ins Leben gerufen wurde, ist heute ein Entwicklungsdienstleister und Produktionsbetrieb mit umfassendem Portfolio rund um das Thema Technische Keramik. Um diesen unternehmerischen Wandel auch nach außen hin sichtbar zu machen, hat sich das Werkstoffzentrum Rheinbach (WZR) mit Wirkung zum 1.1.2012 umbenannt in WZR ceramic solutions GmbH.

Firmengründer und Geschäftsführer Wolfgang Kollenberg.

"Diese Umfirmierung trägt einer Veränderung Rechnung, die sich in unseren Hallen längst vollzogen hat. Zwar halten wir immer noch die Technologien zur Werkstoff-Prüfung vor, aber der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt heute ganz klar in der Entwicklung technischer Keramiken, in der Herstellung keramischer Klein- und Mittelserien sowie in der Projektierung und Realisierung von Fertigungslinien zur Produktion keramischer Bauteile", erläutert Firmengründer und Geschäftsführer Wolfgang Kollenberg.

Insbesondere in den letzten fünf Jahren das sich das Unternehmen durch die Entwicklung und den Einsatz innovativer und modifizierter Produktionsverfahren für die Herstellung keramischer Bauteile ab Losgröße 1 einen Namen gemacht. Ein herausragendes Beispiel dafür ist eine neue Verfahrenskette für die Herstellung keramischer Bauteile auf der Basis der Ultraschall-CNC-Bearbeitung endkonturnaher Halbzeuge. Insbesondere wegen seiner hohen Materialeffizienz ist dieser neue Prozess eine überaus ressourcenschonende und sehr wirtschaftliche Alternative zum bisher noch üblichen Fräsen und Schneiden aus massiven Materialblöcken. Er eignet sich sowohl für die Herstellung von Einzelstücken (Prototypen) als auch für die Produktion kleiner und mittlerer Serien einbaufertiger Zulieferteile.

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Die Entwicklung dieser richtungsweisenden Verfahrenskette war möglich, weil das Unternehmen in den Jahren zuvor viel praxisnahes Werkstoff-Knowhow aufgebaut hat sowie den Einsatz neuer Formgebungsverfahren und Fertigungstechnologien konsequent vorangetrieben hat. Der Vakuum-Heißguss und das Niederdruck-Spritzgießen (Low Pressure Injection Moulding/ LPIM) wurden optimiert und nicht zuletzt die Adaption des 3D-Druckens für den keramischen Prototypenbau zählt zu den Pionierleistungen von WZR ceramic solutions. "Die klassischen Verfahren zur Herstellung keramischer Werkstücke zu verbessern gehört heute ebenso zu unseren Schwerpunkten wie die Entwicklung neuer Technologiepfade zur wirtschaftlichen Serienfertigung keramischer Präzisionsbauteile. Dabei erarbeiten wir auch immer wieder Keramik-Lösungen für Fälle, in denen andere Werkstoffe versagen. So betrachtet ist unser neuer Firmenname auch Programm", sagt Firmenchef Kollenberg. lg

 

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