Wirtschaft + Unternehmen

Technologieintegration führt zur Komplettbearbeitung

Seit Monaten komplett ausgebucht ist das Messegelände der Internationalen Ausstellung für Metallbearbeitung AMB. Diese öffnet vom 18. bis 22. September wieder in Stuttgart ihre Pforten. Themenschwerpunkte sind unter anderem Windenergie, die Nachhaltigkeitsinitiative BlueCompetence und Energieeffizienz.


Mehr als 1.350 Aussteller aus über 30 Ländern präsentieren auf dem Branchentreffen ihre Lösungen aus den Bereichen spanende und abtragende Werkzeugmaschinen, Präzisionswerkzeuge, CAD/CAM/CAE, PLM und technische Software, Messtechnik & Qualitätssicherung sowie Roboter, Werkstück- und Werkzeughandhabung. Zum Bedauern des Veranstalters ist das Messegelände schon wieder zu klein. Besonders für die Hallen 4 und 6, wo die Peripherie und Spezialmaschinen untergebracht sind, gibt es lange Wartelisten. In Halle 4 finden sich auch in diesem Jahr wieder die Software- und Engineering-Aussteller.

Allgemein zeigt die Messe, dass die Werkzeugmaschinen-Hersteller mit Hybridtechnologien, Modulbauweise und Automatisierung auf die Anforderungen ihrer Anwender reagieren. So steht beispielsweise Energie- und Ressourceneffizienz im Pflichtenheft der Maschinenanbieter. Der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) sieht zudem unverändert die Megathemen Produktivitätssteigerung, Life-Cycle-Performance, Qualitätssicherung und Bedienerfreundlichkeit auf der Agenda. Im Mittelpunkt seines Messeauftritts (Halle 7, Stand D51) steht denn auch die VDMA-Initiative BlueCompetence, der sich inzwischen 28 Fachverbände angeschlossen haben. 241 Firmen haben den Vertrag als Alliance Member unterzeichnet. „Diese Initiative hat klar signalisiert, dass der deutsche Werkzeugmaschinenbau Vorreiter in Richtung Energieeffizienz ist“, lobt auch Prof. Eberhard Abele, Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) der TU Darmstadt. „Die Initiative hat auch bewirkt, dass bei vielen Abnehmern das Denken in Richtung energieeffizienter Werkzeugmaschinen heute wesentlich ausgeprägter ist als früher.“

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Ein weiterer bestimmender Trend sei die Integration verschiedener Fertigungsverfahren, so Abele weiter. „Der Rüst- und Einrichtungsaufwand wird reduziert, Produktionszeiten verkürzen sich und Fehlerpotenziale werden verringert; das liefert einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der Stückkosten.“ -mc-

Landesmesse Stuttgart GmbH, Stuttgart Tel. 0711/18560-0, http://www.amb-messe.de

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