Tarakos verbessert eigene Simulation

Rundflüge durch die Fabrik

Im Bereich Logistics IT der Cemat präsentiert Tarakos aus Magdeburg den neuen taraVRbuilder 2016. Das Standardprogramm zur Visualisierung und Simulation von Abläufen der Intralogistik ist dann gerade verfügbar. Die Assistenzsoftware für die Industrie 4.0 wird von führenden Planungsbüros, zahlreichen Herstellern von Fördertechnik, im Planungsalltag von Industrie-Unternehmen sowie in vielen Ausbildungseinrichtungen verwendet. 

Tarakos bietet auch Simulations-Rundflüge durch die Werkshallen. (Foto: Tarakos)

Das Leitthema der Cemat, "Smart Supply Chain Solutions" verdeutlicht die immer wichtiger werdende Verbindung zwischen der physischen und der digitalen Logistikwelt, an deren Schnittstelle die 3D-Software taraVRbuilder mit verbesserter Benutzerfreundlichkeit und neuen Funktionen alle Abläufe der Auslegung und Simulation unterstützt. In wenigen Minuten erstellen Laien einen realistischen Grundriss ihrer Planungsumgebung und befüllen ihn mit animierbaren 3D-Objekten, die aus Bibliotheken ausgewählt werden können.

Aufgrund einer Zusammenarbeit mit führenden Herstellern entsprechen diese den realen Flurförderern, Regalbediengeräten, Förderbändern oder Regalsystemen im Detail – rund 500 derartige Bibliotheksobjekte stehen zur Verfügung. Übersicht schafft dabei ein Projektbaum, der in der neuen Version grundlegend überarbeitet wurde, um die Benutzerfreundlichkeit der Software weiter zu erhöhen.

Sind alle Objekte richtig platziert, werden sie m nächsten Schritt mit Parametern animiert. Die Möglichkeiten dazu wurden in der Version 2016 nochmals erweitert: Objekte wie die „Bearbeitungsstation“ oder „Be- und Entladestation“ lassen sich nun wesentlich flexibler auf die verschiedensten Aufgaben und Anforderungen einstellen, so dass die virtuelle Realität den realen Abläufen in der Fabrik noch besser entspricht.

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Durch die Nähe des Ausstellungsbereiches in Halle 27 zu den logistischen Komplettanlagen lässt sich dies in direktem Vergleich mit der Praxis überprüfen. Dazu nutzen die Besucher verschiedene Möglichkeiten des tarVRbuilders 2016: Mit der 3D-Brille Oculus Rift kann man digitale Szenarien virtuell durchwandern. Für Präsentationen werden Rundflüge durch die virtuelle Fabrik als Video aufgezeichnet, die sich anschließend auf Flachbildschirmen oder Leinwänden präsentieren lassen. Mit dem taraVRviewer können Anwender ihre fertigen Szenarien fremden Betrachtern zugänglich machen: Damit lassen sich auf beliebigen Computern taraVRbuilder-Projekte als Virtual-Reality-Szenen ansehen, auf denen das Programm nicht installiert ist. Zwar gibt es keine Änderungsmöglichkeiten, doch man kann sich mit 3D-Navigationsmöglichkeiten in der Szene bewegen, die Animationen mit verschiedenen Zeitfaktoren starten und stoppen, vorbereitete Rundflüge aufrufen oder festgelegte Standorte einnehmen. bw

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