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Rekord: Findling verkauft zehn Millionen Wälzlager
Erstmals in der Unternehmensgeschichte verkaufte die Karlsruher Findling Wälzlager mehr als zehn Millionen Wälzlager und erzielte damit ein Plus von zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Verglichen mit dem Referenzjahr 2008 bedeuten diese Zahlen sogar einen Zuwachs von 22,6 Prozent. Geschäftsführer Klaus Findling führt das auf die erfolgreiche ABEG-Strategie des Unternehmens zurück. "Wir verkaufen unseren Kunden nur Produkte, die technisch und wirtschaftlich optimal auf ihre Anforderungen zugeschnitten sind", erklärt er.
Einen großen Beitrag zu den Rekordverkaufszahlen leisteten neu gewonnene Kunden aus der Schienenverkehrstechnik in Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik und Ungarn. Zudem verdreifachte sich die Menge der verkauften Produkte im Bereich der ABEG-eXtreme-Serie "Xspeed". Diese Lager sind speziell für die hohen Ansprüche in Drehgebern, Elektromotoren und geräuscharmen Getrieben ausgelegt.
Weiterhin gedämpft ist die Stimmung im Schwermaschinenbau - speziell bei Herstellern von Baumaschinen, Kranen und Großanlagen für die Fördertechnik. Dennoch konnte Findling die verkauften Stückzahlen der speziell für diese Branchen entwickelten Lager der Xforce-Baureihe verdoppeln.
Der Auftragsbestand erreichte jedoch noch nicht wieder das Niveau von 2008. Klaus Findling führt dies auf eine eher vorsichtige Langfristplanung der Unternehmen aufgrund der Eurokrise zurück. Dass er dennoch optimistisch in die Zukunft blickt, zeigt sich an der Personalpolitik: 2012 wurden gleich drei neue Mitarbeiter eingestellt, jeweils eine Person in den Bereichen Logistik, Anwendungstechnik und Prüftechnik. bw








