Neues Distributionszentrum
Harting investiert am Standort Espelkamp
Im Nordosten Espelkamps baut Harting auf einem 7,6 Hektar großen Grundstück das European Distribution Center (EDC) des Unternehmens für rund 40 Millionen Euro. Von hier aus werden ab 2019 täglich rund 20.000 Artikel an Kunden in aller Welt verschickt.
„Das dynamische Wachstum von Harting und die konstant steigende Nachfrage nach unseren Produkten und Lösungen machen den Neubau zwingend erforderlich“, erklärte Philip Harting, Vorstandsvorsitzender der Harting Technologiegruppe, anlässlich des Spatenstichs, mit dem die Arbeiten am bisher größten Investitionsprojekt in der Geschichte begannen. Das bisherige Lager und Versandzentrum stoße seit langem an seine Kapazitätsgrenzen. Vorrangiges Ziel sei es zum einen, die Voraussetzungen für Wachstum zu schaffen und zum anderen die Lieferperformance gegenüber dem Kunden weiter zu verbessern, so Harting.
Viel Platz und neuer Straßename
Kernstücke des neuen EDC sind das 20 Meter hohe Hochregallager sowie die hochautomatisierte Kommissionierung. Das Hochregallager bietet auf einer Fläche von 4.500 Quadratmetern Platz für 6.500 Paletten und rund 120.000 Lagerbehälter und wird vollautomatisch mit RFID-Technologie gesteuert. Die Materialbewegungen in der Halle erfolgen mit fahrerlosen Transportsystemen. Der Bereich der Kommissionierung umfasst eine Fläche von rund 6.500 Quadratmetern. Hier sollen zukünftig täglich 20.000 Kundenauftragspositionen individuell nach Kundenbedürfnis kommissioniert und verpackt werden. Bis zu 110 Lkw und Kleintransporter werden dann das European Distribution Center (EDC) täglich verlassen. Neben dem Hochregallager sind Räume für Verwaltung und die Mitarbeiter vorgesehen.
Als Geschenk zum Spatenstich hatte Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker – begleitet vom Stadtrat – ein neues Straßenschild im Gepäck: Das EDS wird die Adresse Marie-Harting-Straße haben. „Ohne ihr Engagement und ihr Wirken, würden wir alle hier nicht stehen und diesen Meilenstein in der Geschichte Espelkamps setzen können“, erinnerte Vieker an die leidenschaftliche Unternehmerin.
Die Fertigstellung des Komplexes ist für Ende 2018 vorgesehen. Danach soll die Anlage schrittweise in Betrieb genommen werden. as













