Wirtschaft + Unternehmen

Mapal auf Wachstumskurs

"Unsere Aktivitäten stehen unter der Prämisse, unsere Umwelt und die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen zu schonen", so Dr. Jochen Kress, Mitglied der Mapal-Geschäftsleitung.

Die international agierende Mapal Gruppe hat im Geschäftsjahr 2012 erneut ein deutliches Wachstum erzielt. Der konsolidierte Gruppenumsatz stieg von 400 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 440 Millionen Euro. Besonders auf die Entwicklung der MMS-Bearbeitung hat das Unternehmen seinen Fokus gesetzt und sich als einer der Technologieführer etabliert.

Die international agierende Mapal Gruppe - einer der führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen für die Bearbeitung von Metall und modernen Werkstoffen - hat im Geschäftsjahr 2012 erneut ein deutliches Wachstum erzielt. Der konsolidierte Gruppenumsatz stieg von 400 Millionen Euro im Jahr 2011 auf 440 Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten zum Bilanzstichtag (31.12.) wuchs von 3.834 auf 4.157 Mitarbeiter im Jahr 2012. Das Unternehmen hat seine Stellung in allen wichtigen Regionen weiter ausgebaut. Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Markt, danach folgen Asien, Europa und Amerika.

Umwelt geschont durch MMS

Besonders auf die Entwicklung der MMS-Bearbeitung hat das Unternehmen seinen Fokus gesetzt und sich als einer der Technologieführer etabliert. Der Trend hin zur MMS-Bearbeitung wird aus zwei Stoßrichtungen angetrieben. Zunächst sind für die Unternehmen interne Faktoren ausschlaggebend für einen Umstieg auf MMS: die Bearbeitungsqualität, die Zeit sowie natürlich die Kosten für Anschaffung, Betrieb und Entsorgung der Kühl-Schmier-Aggregate. Aber auch externe Faktoren sind als Treiber zu nennen, wie beispielsweise der globale Trend der Energieeffizienz und Ressourcenschonung. "Unsere Aktivitäten stehen unter der Prämisse, unsere Umwelt und die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen zu schonen", wiederholt Dr. Jochen Kress, Mitglied der Geschäftsleitung, einen Auszug aus den Unternehmensgrundsätzen und gibt damit einen der Gründe für die Forschung in diese Richtung. Der Einsatz der MMS-Technologie reduziert die Kosten für Schmiermedien drastisch - um bis zu 95%. Hinzu kommen verringerte Kosten für Energie durch den Verzicht auf Hochdruckpumpen. Trotz des geringen Mehraufwands für Druckluft einer MMS-Bearbeitung sind Einsparungen der Energiekosten im Bereich von 20-25 % realisierbar. Die Investitionskosten für eine MMS-Anlage sind wesentlich geringer als die einer Anlage für Vollschmierung, und der benötigte Raum ist kleiner. Schließlich sind die Entsorgungskosten für das MMS-Medium deutlich niedriger anzusetzen als die einer herkömmlichen Kühlschmieranlage. Die Vorteile der MMS-Technologie sind aber nicht auf die Kosten beschränkt. Die Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung haben zum sogenannten "Carbon Footprint" geführt. Diese CO2-Bilanz von Produktion und Dienstleistungen erlaubt eine Bewertung und gezielte Minimierung der einzelnen Treiber. Die MMS-Technologie gilt somit als umweltfreundliche und nachhaltige Variante zur Vollschmierung.

Unterstützung in allen Phasen

Als Technologiepartner bietet Mapal Unterstützung in jeder Phase der Einführung. In der Projektierungs- und der Pilotphase projektieren die Tool Expert Teams das Werkstück und kümmern sich um Beschaffung und Lieferung aller Werkzeuge. Daneben wurde die Abteilung Retooling personell deutlich erweitert, die sich mit der kompletten Planung und Auslegung des Prozesses inklusive Spannvorrichtungen, NC-Programme und Werkzeuge beschäftigt. Auch die Installation des Prozesses, die Endabnahme und die Sicherstellung der Prozessfähigkeit wird vom Retooling-Team übernommen.

Vorsichtig optimistischer Ausblick

"Das stetige Wachstum der letzten Jahre ist ein Ergebnis unserer kontinuierlichen, hohen Investitionen in die Qualifikation unserer Mitarbeiter, in Gebäude, Maschinenpark und internationale Präsenz. Die Basis des Erfolgs sind innovative Produkte in exzellenter Qualität, die wir individuell für die Anforderungen des Kunden konfigurieren", so der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Dieter Kress. Im Gesamtjahr 2013 erwartet das Unternehmen einen weiteren Zuwachs um rund 7 Prozent. "Nach einem sehr guten Jahr 2012 sind wir wieder solide gestartet. So können wir vorsichtig optimistisch auf das Jahr 2013 blicken, auch wenn manche das aktuelle wirtschaftliche Umfeld gerne etwas düster zeichnen", erklärt Dr. Dieter Kress. "Wir vertrauen auf unsere Innovationskraft und Flexibilität, die auf den hohen Kompetenzen und Fähigkeiten unserer Mitarbeiter beruhen." ee

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