Wirtschaft + Unternehmen

Jungheinrich feiert zehnjähriges in Russland

Jungheinrich: Die Servicefahrzeuge gehören in Russland mittlerweile zum Stadtbild.

Seit zehn Jahren ist Jungheinrich mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Russland vertreten. Heute sieht sich Jungheinrich im russischen Markt als Vorreiter für logistische Gesamtlösungen.

Jungheinrich gehört auf dem russischen Markt zu den führenden Unternehmen in den Bereichen Flurförderzeug-, Lager- und Materialflusstechnik. Das Unternehmen verkaufte im vergangenen Jahr mehr als 3.000 Flurförderzeuge und ist in nahezu allen Regionen Russlands vertreten: mit Vertriebsniederlassungen in Moskau (Hauptsitz), St. Petersburg, Jekaterinburg und Nowosibirsk sowie mit einem eigenen Zentrallager für Ersatzteile und derzeit 65 Servicestützpunkten zwischen Kaliningrad im Westen und Chabarowsk im Osten.

Jungheinrich kann auf eine langjährige Erfahrung im russischen Markt zurückblicken. Der Markteintritt erfolgte 1993 über einen russischen und einen deutschen Händler. Zehn Jahre später hatte Jungheinrich bereits über 5.000 Fahrzeuge im russischen Markt. Heute befinden sich in Russland etwa 20.000 Jungheinrich-Flurförderzeuge im Einsatz.

Im ersten Quartal 2003 fiel die Entscheidung zur Gründung einer eigenen Jungheinrich-Auslandsgesellschaft in Russland. "Auf Grund der Erfordernisse des Marktes haben wir damals als Ausgangspunkte Moskau und St. Petersburg gewählt", erinnert sich Stefan Demmig, damals wie heute Geschäftsführer der Jungheinrich Lift Truck Russland. In diesen beiden Regionen konzentrierten sich seinerzeit mehr als 70 Prozent des gesamten russischen Marktes.

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Die stürmische Marktentwicklung zog auch ein rasantes Wachstum von Jungheinrich Russland nach sich. Der Umsatz hat sich - im Vergleich zum Jahr 2003 - mehr als verzehnfacht. Auch die Zahl der Mitarbeiter wuchs ständig. Zählte man im Gründungsjahr weniger als 20 Angestellte, sind im Moment 350 Mitarbeiter in Russland beschäftigt. bw

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