Haas-F1-Team auf 6. Platz

Das Abenteuer geht weiter

Welch ein faszinierender und vielversprechender Beginn eines großen Abenteuers. Das Haas-F1-Team, das erste amerikanische Formel-1-Team seit 30 Jahren, steht nach fünf Rennen der Formel-1-Weltmeisterschaft der FIA des Jahres 2016 auf dem 6. Platz der Konstrukteurswertung. In den beiden Jahren vor dem Saisondebüt würde sich niemand erträumt haben, dass das Haas-F1-Team schon so bald nach dem Start Anschluss an die Elite dieses Rennsports finden würde. In diesen 24 Monaten haben Team-Gründer Gene Haas und Team-Chef Günther Steiner aus einer Idee ein erstklassiges Rennteam geformt, das auf dem höchsten Niveau des Motorsports um die Plätze kämpft. Es wurden technische Partnerschaften geschmiedet, mehrere Standorte aufgebaut und ausgerüstet, die besten Ingenieure und Mechaniker angestellt, ein Auto von Grund auf neu entworfen und zwei der vielversprechendsten Fahrer dieses Sports angeworben.

Romain Grosjean ist ein Formel-1-Veteran, der bereits seit 2012 als Stammfahrer mit dem Lotus-F-Team beim Wanderzirkus dieser Rennsportserie mitmacht. (Foto: Haas)

Romain Grosjean ist ein Formel-1-Veteran, der bereits seit 2012 als Stammfahrer mit dem Lotus F Team beim Wanderzirkus dieser Rennsportserie mitmacht. Bisher hat er zehn Podiumsplätze errungen und zweimal den zweiten und damit bisher besten Platz in seiner Karriere erreicht: beim Großen Preis von Kanada 2012 und beim Großen Preis der USA 2013. In den Jahren 2012 und 2013 hatte er es zweimal hintereinander unter die zehn besten Piloten überhaupt geschafft. Damit hat er bewiesen, dass er in der Lage ist, mit den etablierten Talenten der Formel 1 mitzuhalten. Grosjean hat die Vorteile seiner frühen Karriere genutzt und sich schnell einen guten Ruf in diesem Sport erarbeitet.

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Sein Team-Kollege Esteban Gutierrez wechselte von der Scuderia Ferrari, dem technischen Partner des Haas-F1-Teams, zu Haas. 2015 war Gutiérrez Test- und Ersatzfahrer für das italienische Team. Er hat mit dazu beigetragen, für den viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und für Kimi Räikkönen, den Weltmeister von 2007, den Rennwagen zu entwickeln. Vor der Scuderia Ferrari war Gutiérrez von 2013 bis 2014 für das mit Ferrari-Motor ausgestattete Sauber-F1-Team gefahren. In diesen beiden Jahren hatte Gutiérrez an jedem Rennen teilgenommen und beim Großen Preis von Japan 2013 in Suzuka mit dem siebenten Platz den größten Erfolg seiner Karriere errungen.

Gene Haas hatte von Anfang an klargestellt, dass das Haas-F1-Team effizient und intelligent arbeiten würde, denn genau mit diesem Konzept ist Haas Automation auch zum größten Hersteller von Werkzeugmaschinen von Nordamerika aufgestiegen. Das Haas-F1-Team hat seinen Sitz in Kannapolis, North Carolina, USA, auf dem gleichen Gelände, auf dem auch das preisgekrönte Stewart-Haas Racing (SHR) Team von Gene Haas für die NASCAR Sprint Cup Series zu finden ist. Daneben hat das Haas-F1-Team in Banbury, England, einen europäischen Standort. Die CNC-Werkzeugmaschinen des Unternehmens spielen an allen Motorsport-Standorten von Haas eine wichtige Rolle.

„International gesehen ist die Formel 1 die höchste Rennklasse, und Haas Automation baut die Werkzeugmaschinen mit der höchsten Qualität“, sagt Haas. „Wenn man von der Formel 1 spricht, weiß man genau, dass dieser Begriff für eine weltweite Rennserie steht, die in die neueste Technologie investiert und die besten Techniker und Konstrukteure anzieht.“ pb

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