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Führung im Käfig
SKF will mit dem Käfigführungssystem ACSM dafür sorgen, dass der Käfig stabil und stets in der optimalen Position für die Lastaufnahme bleibt. Zudem hat der Hersteller aus Schweinfurt sein Programm an Präzisionsschienen vom Typ ACSM erweitert. Waren sie bisher nur in der Baugröße drei im Programm, bekommt der Anwender diese nun auch in Größe zwei. Mit dieser Erweiterung will der Anbieter die Anforderungen aus dem Maschinenbau erfüllen ¿ zum Beispiel den Trend in Richtung Miniaturisierung.
Beim Käfigführungssystem ACSM sorgt die Modulverzahnung mit einem Evolventenzahnrad für geringe Reibung bei gleichzeitig hoher Überdeckung. Bei bisherigen Konstruktionen befand sich immer eine Nut zwischen den beiden Laufbahnen. Bei den Präzisionsschienen ACSM ist die Zwangsführung des Käfigs direkt zwischen den beiden Laufbahnen integriert, so dass ausreichend Platz für eine zuverlässige Modulverzahnung gegeben ist. Dadurch gibt es keine Schwächung mehr im Laufbahnprisma, wodurch sich die Steifigkeit im System Schiene-Wälzkörper-Schiene erhöht. Die Evolventenverzahnung stellt die Mitnahme des Käfigs sicher und sorgt für einen einwandfreien sauberen und reibungsarmen Lauf über die gesamte Lebensdauer. Die einzelnen Wälzkörper lassen sich individuell anpassen.
Damit sind ungleiche Lastverteilungen kompensierbar. Durch einheitliche Baugrößen und Abmessungen ist das System kompatibel zu anderen SKF-Präzisionsschienen; dies ermöglicht Kombinationen und erleichtert späteres Umrüsten. Die Schienen sind in verschiedenen Längen bis 400 Millimeter erhältlich. Der Hersteller verwendet für die Schienen und Wälzkörper korrosionsarmen Stahl, das Zahnrad wird aus Messing gefertigt. Damit sind die Schienen auch in problematischen Industrieprozessen, etwa in der Vakuumtechnik, Nahrungsmittelindustrie, Chemietechnik und Medizintechnik, einsetzbar. pb









