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CLPA: Neues Management erweitert internationales Know-how
Die CC-Link Partner Association (CLPA), zuständig für die Entwicklung und Verwaltung des offenen CC-Link-Netzwerks, gibt Änderungen in ihrem europäischen Management bekannt: Der bisherige Geschäftsführer Steve Jones übergibt die Leitung der CLPA Europe an seinen Nachfolger John Browett.
CC-Link ist eine der weltweit führenden offenen Netzwerktechnologien und verfügt über rund acht Millionen installierter Knoten. Die CLPA ist mit Support- und Testeinrichtungen in Europa, Amerika und Asien vertreten.
Die Vorstellung, dass Geräte innerhalb eines Automatisierungssystems herstellerunabhängig und frei über das gleiche Kabel miteinander kommunizieren können, war vor zehn Jahren reines Wunschdenken, obwohl die technologischen Voraussetzungen dafür zu dem Zeitpunkt bereits entwickelt wurden. Seitdem haben sich einige wenige Lösungen am Markt durchgesetzt, darunter auch CC-Link. In fast allen industriellen Systemen gelten heutzutage offene Netzwerke als bevorzugte Lösungen.
CC-Link wurde in den 90er Jahren in Japan entwickelt und ist mittlerweile in Asien marktführend. Mit der Weiterentwicklung der Technologie hat sich das Netzwerk auch in Europa und Amerika etabliert. Wachsende Popularität erlangte es durch die zunehmende Verbreitung unter Anwendern, die Einrichtung von Testzentren sowie Unterstützung von wissenschaftlicher Seite.
"Im Zuge unseres zehnjährigen Jubiläums haben wir den Markenauftritt aktualisiert und präsentieren es jetzt als The Non-Stop Open Network", erklärt John Browett. "Diese Bezeichnung fasst die besonderen Produktivitätsvorteile sehr gut zusammen. Denn auch unter widrigen Betriebsbedingungen arbeitet CC-Link zuverlässig: Alltägliche Herausforderungen im industriellen Umfeld, wie elektronische Störungen, Kabelschäden oder Stromausfälle, sind für das Netzwerk völlig unproblematisch, sodass die Produktion weitergeht, wo andere Technologien längst gescheitert wären", so Browett weiter. "Sind Geräte CC-Link-kompatibel, erhöht sich zudem drastisch die Wettbewerbsfähigkeit der OEMs und bietet ihnen großartige Expansionschancen in dem rasant wachsenden asiatischen Markt - denn dort ist diese Technologie vorherrschend!"
John Browett verfügt über umfassende Erfahrungen in der Automatisierungsindustrie und blickt auf eine rund 20-jährige internationale Karriere zurück. Zunächst verbrachte er einige Jahre in Japan, wo er an der Einführung von sogenannten Kompakt- und Mikro-SPS beteiligt war. Seine berufliche Laufbahn führte ihn im Anschluss in die USA, von wo aus er Produktlinien für die Automatisierung in Nord-, Mittel- und Südamerika betreute. Zurück in Europa übernahm Browett Aufgaben im internationalen Marketing für die EMEA-Region.
"Ich habe die Anfänge offener Netzwerke und die ersten Anwendungen im industriellen Bereich live miterlebt. Schon damals war klar, dass diese Technologie die industrielle Automatisierung entscheidend verändern würde. Die Konfiguration über ein einziges Kabel ersetzte schnell die massiven Kabelstränge, deren Installation zeit- und kostenintensiv war und deren Instandhaltung und Neukonfiguration oft für weitere Unterbrechungen sorgten. Die möglichen Produktivitätsgewinne waren somit enorm!"
"Automatisierung ist weltweit ein Thema, vor allem aber in den drei Kernregionen Asien, Amerika und Europa. Ist eine Automatisierungstechnologie marktführend in einer der drei Regionen, wird sie unweigerlich auch von den anderen beiden Märkten übernommen", erklärt Browett. "Genau das passiert gerade mit CC-Link und es ist wirklich spannend, Teil dieser Entwicklung zu sein. Ich freue mich, auf der von Steve Jones geschaffenen Grundlage aufbauen zu können, das Partnernetzwerk zu erweitern und die Verbreitung in Europa voranzutreiben."
John Browett übernimmt die Position von Steve Jones, der als General Manager in den Ruhestand geht. Nach einer Karriere im Bereich der Automatisierungstechnologie und industriellen Datenübertragung leitete Jones vier Jahre lang die CLPA in Europa. Zuvor war er als Senior Manager bei Mitsubishi Electric tätig, zuletzt verantwortlich für die Entwicklung und Implementierung einer europaweiten Strategie.
"Die jahrelange Erfahrung von Steve Jones und sein großes persönliches Engagement haben zu steigenden Mitgliederzahlen geführt und eine wachsende Eigeninitiative innerhalb der Organisation in Gang gesetzt. Gleichzeitig entstanden unter seiner Führung unter anderem voll ausgestattete Testzentren sowie verbesserte Informationsmaterialien und Kommunikationswege. An der positiven Entwicklung von CC-Link im europäischen Markt hatte er einen entscheidenden Anteil. Von diesem Fundament werden wir noch viele Jahre profitieren", so Browett. lg









