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BMW: setzt auch in China auf die Servo-Technologie von Schuler

Bereits seit 2009 sind zwei Servopressenlinien von Schuler bei BMW in Deutschland im Einsatz - mit technischen Daten, die in diesen Größendimensionen weltweit einzigartig sind: Die Anlagen verfügen jeweils über eine Gesamtpresskraft von 91.000 kN bzw. 103.000 kN, verteilt auf insgesamt fünf bzw. sechs Servopressen. Mit bis zu 17 Hüben pro Minute entstehen ganz unterschiedliche Karosserieteile für verschiedene BMW-Modelle. Pro Hub können dabei bis zu vier Bauteile produziert werden, die maximale Ausbringung beträgt also 68 Bauteile pro Minute. Auf diese enorme Leistungsfähigkeit setzt BMW nun auch in China - zumal sich die Anlagen in Leipzig und Regensburg bereits im praktischen Einsatz bewährt und dabei nicht nur ihre hohe Verfügbarkeit unter Beweis gestellt haben. Gleichzeitig war der Anlauf der Serienproduktion auf den neuen Anlagen enorm schnell.

Bereits seit 2009 sind zwei Servopressenlinien von Schuler bei BMW in Deutschland im Einsatz.

Kurze Einarbeitungsphase
Tatsächlich verspricht Schuler mithilfe der ServoDirekt-Technologie einen wirtschaftlichen und technologischen Sprung für die Umformtechnologie, von dem gerade die Großserien-Produktion profitiert. Die freie Programmierbarkeit des Servo-Umformprozesses macht nicht nur eine deutlich höhere Ausbringung möglich, sondern steigert zugleich die Bauteilequalität. BMW setzt auf eine detaillierte Simulation aller Prozesse: Schuler liefert auf der einen Seite einen Hardware-Simulator, mit dem Teile-Transport und -Lagerung sowie das Tooling überprüft werden. Auf der anderen Seite kann der gesamte Produktionsablauf bereits im Vorfeld am Computer mit einem Softwaresimulator nachvollzogen und optimiert werden. Ergänzt wird die Lösung durch eine neue Schuler-Einarbeitungspresse für die Pressen-Werkzeuge. "Dieses Gesamtpaket sorgt dafür, dass bei BWW die Einarbeitungsphase auf den Produktionspressen auf ein Minimum reduziert werden kann", so Arndt Brandstetter, Key Account Manager für die BMW Group.

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Konstruktion bei Schuler in China
Nach dem Produktionsstart im Sommer 2012 wird der deutsche Automobilbauer in Shenyang über Umformtechnologie mit Servoantrieb verfügen, die im wahrsten Sinn des Wortes anschlussfähig ist und sich perfekt in das globale Produktionsnetzwerk einpasst. So wäre es zum Beispiel möglich, dass die in Deutschland entwickelten Produktionsdaten für ein neues Bauteil direkt in die chinesischen Anlagen eingelesen werden.
Bevor es soweit ist, profitiert BMW allerdings vom globalen Produktionsnetzwerk der Umformexperten: Teile der Anlagen für Shenyang werden bei Schuler Shanghai und Dalian gefertigt und montiert, Kernkomponenten kommen zuvor aus Deutschland, wie auch der Platinenlader und Teileauslauf von der Schuler Automation in Gemmingen. "Sowohl dieser internationale Fertigungsverbund im Schuler Konzern als auch die Anlagentechnik selbst sind beispielhaft für die Zukunft. Viele Automobilunternehmen vereinheitlichen ihre globalen Produktionsnetzwerke in ähnlicher Weise. Mit unserer Erfahrung bei der Anlagenplanung und unseren weltweiten Service- und Produktionsstandorten sind wir genau dafür exzellent aufgestellt", so Hans Hofele, Leiter Business Unit Mechanische Großanlagen bei Schuler Pressen. lg

 

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