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Artikel und Hintergründe zum Thema

Werkstoffrecycling

Andrea Gillhuber,

Für mehr Effizienz beim Einschmelzen

Für eine effiziente Rohstoffausnutzung im Produktionsprozess gewinnt der Umgang mit Ausschussprodukten und Nebenerzeugnissen in der Gießereiindustrie und der spanenden Fertigung mehr und mehr an Bedeutung. Das Ziel ist dabei die möglichst schnelle Rückführung des Metalls in den Produktionsprozess. Bevor die Gussteile und Metallspäne jedoch eingeschmolzen werden können, müssen sie zunächst zerkleinert werden.
Die Schneidwerksgröße des RM1350/2 variiert in der Länge je nach Anwendung von 1.500 bis 2.500 mm. Die Breite beträgt 1.350 mm, kann aber auch kundenspezifisch angepasst werden. © Erdwich Zerkleinerungs-Systeme

Besonders in Aluminiumgießereien fallen bei der täglichen Produktion große Mengen an Stanzabfällen, Angusssystemen oder Fehlgüssen an, die vor Ort gesammelt, recycelt und wieder eingeschmolzen werden. Vor allem in Hinblick auf die steigenden Rohstoffpreise liegt es im Interesse der Unternehmen, dass die Rückführung des Ausschussmaterials in den Produktionsprozess möglichst schnell und effizient vonstatten geht. Da viele Teile sperrig und unhandlich sind, müssen diese vor dem Wiedereinschmelzen zerkleinert werden.

Die Maschine fürs Grobe

Mit dem Grobzerkleinerer RM1350/2 bietet Erdwich Zerkleinerungs-Systeme eine Maschine speziell für diese Aufgabe an. Die Schneidwerksgröße variiert in der Länge je nach Anwendung von 1.500 bis 2.500 mm. Die Breite beträgt 1.350 mm, kann aber auch anwenderspezifisch angepasst werden. Die Messer des Schneidwerks aus verschleißarmem Spezialstahl sind einzeln gesteckt, so dass unterschiedliche Steckfolgen in Abhängigkeit des zu zerkleinernden Materials möglich sind. Die Werkzeuge sind leicht zugänglich und können bei Bedarf einzeln getauscht oder direkt in eingebauten Zustand aufgeschweißt und aufbereitet werden.

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Der Einwellen-Zerkleinerer M600/1 ist besonders für einen exakten Materialaufschluss in einem Arbeitsschritt geeignet. © Erdwich-Zerkleinerungs-Systeme

Je nach Einsatzgebiet sind verschiedene Antriebsstärken von 45 bis 132 kW verfügbar. Die beiden Motoren des Zweiwellen-Rotor-Reißersystems von Erdwich sind jeweils mit einem energieeffizienten Frequenzumformer ausgestattet, so dass die Wellen unabhängig voneinander angesteuert werden können. Zusätzlich zu den elektromechanischen Hochleistungsgetrieben wird die Durchsatzleistung durch die Möglichkeit erhöht, die Wellen abwechselnd vorwärts und rückwärts zu fahren. Die eigens entwickelte SPS-Steuerung mit Reversier- und Abschaltautomatik schützt die Maschine vor Beschädigungen durch Überlastung oder sperrige Massivteile, die sich verkantet haben. Mit dem RM1350/2 kann beispielsweise das Volumen von Gussteilen um 50 bis 60 Prozent reduziert werden.

Für den feinen Materialaufschluss

Das Material wird im M600/1 mittels des bewährten Rotor-Stator-Schneidprinzips durch den Schneidrotor erfasst und so lange am Statormesser zerkleinert wird, bis es die gewünschte Größe erreicht hat. © Erdwich Zerkleinerungs-Systeme

Für die Zerkleinerung kleinerer Gussteile und von Metallspänen präsentiert das Unternehmen den M600/1. Der Einwellen-Zerkleinerer ist besonders für einen exakten Materialaufschluss in einem Arbeitsschritt geeignet, da das Material mittels des bewährten Rotor-Stator-Schneidprinzips durch den Schneidrotor erfasst und so lange am Statormesser zerkleinert wird, bis es die gewünschte Größe erreicht hat. Diese kann durch das untergebaute Lochsieb, über das der Austrag des zerkleinerten Materials erfolgt, exakt definiert werden. Auch beim M600/1 sind durch die komplett durchgehärteten Messer, die mehrfach nachgeschliffen werden können, lange Standzeiten möglich.

Der Einwellen-Zerkleinerer ist in zwei Schneidwerksgrößen mit 400 mm × 500 mm oder 600 mm × 500 mm (L×B) und mit einer Antriebsleistung zwischen 5,5 und 9,2 kW verfügbar. Darüber hinaus gibt es noch weitere Modelle mit anderen Wellenlängen.

Nach Unterlagen von Erdwich / ag

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