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Artikel und Hintergründe zum Thema

Wasserstrahlschneiden

Kostentreiber auf dem Prüfstand

Die höchsten variablen Kosten des Wasserstrahlschneidens entstehen durch den Abrasivsand, der etwa ein Drittel der Wasserstrahl-Betriebskosten ausmacht. Danach kommen Stromkosten und Instandhaltungskosten. Die Wasser und Abwasserkosten machen lediglich 3,2% der operativen Kosten aus. Durch die STM-Wasserstrahlschneidanlagen können die operativen Kosten durch Investition in entsprechende Qualität und Technologie gesenkt werden.
Die STM-Anlagen können ohne Umrüstkosten fast alle Materialien schneiden.

Die Wasserstrahlschneide-Technik gilt gemeinhin als das vielseitigste und schonendste, aber wegen der Betriebskosten nicht als das billigste Trennverfahren. Dieser Wermutstropfen ist aber vermeidbar, wenn sich Schneidsysteme automatisch den Schneidaufträgen anpassen. Und wenn die wesentlichen Kostentreiber wie Hochdruckpumpe, Abrasivmittel, Verschleißteile, Betriebsmittel und Wasserqualität mit Bedacht gewählt und perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bestes Beispiel sind die Systeme des österreichischen Wasserstrahlspezialisten STM und des deutschen Systempartners Maximator JET. Beide haben sich mit ihrer Philosophie „performance follows effiency“, inzwischen eine Alleinstellung im Markt geschaffen.

Zum Wohle der Betriebskosten-Optimierung analysierten die Systempartner jüngst alle wesentlichen Kostentreiber, ermittelten im Test das funktionellste Produkt am Markt und vernetzten die einzelnen Komponenten zu einem perfekten modularen „Preis-/Leistungssystem“. Auf den Prüfstand kam zuallererst die Hochdruckpumpe, die beim Stromverbrauch den größten Kostentreiber beim Wasserstrahlschneiden darstellt. In Betracht gezogen wurden sowohl konventionelle Druckübersetzer Hochdruckpumpen, direkt angetriebene 3-Kolben-Plungerpumpen und servoangetriebene Druckübersetzer Hochdruckpumpen mit jeweils 4000 bar als auch Druckübersetzer-Hochdruckpumpen mit 6000 bar. Ziel war die Ermittlung des Energie-, Betriebsmittel- und Werkzeugverbrauchs bei konventionellen Schneidaufgaben wie dem Trennen von 20 mm dickem Stahl. Das Ergebnis: Servoangetriebene Druckübersetzerpumpen sind in beiderlei Hinsicht die sinnvollste Lösung. In punkto Abrasivverbrauch ergab der Test, dass nicht nur die Schneidleistung des Materials überzeugen, sondern auch die stufenlose und automatische Dosierung gewährleistet sein muss. Instandhaltungs-, Betriebs- und Werkzeugkosten werden dagegen durch moderne Servotechnik in den Steuerungen, energiesparenden Leichtbau sowie durable und hochwertige Komponenten bestmöglich minimiert. Last but not least spielt die Wasserqualität eine tragende Rolle: Wenn das Vorlaufwasser über die ideale Zusammensetzung verfügt, kann die Lebensdauer der Dichtungen und Wasserdüsen signifikant verlängert werden. Im Zusammenspiel steigern diese Faktoren die Effizienz eines Wasserstrahlschneidsystems erheblich – ebenso der Verzicht auf unrentable Schneidaufgaben im Hochleistungsbereich, die aktuell so im Trend sind. Auch hier wäre eine ganzheitliche Betrachtung für alle Beteiligten betriebswirtschaftlich zielführender. Fazit: Wasserstrahlschneiden ist nicht gleich Wasserstrahlschneiden. Es liegt noch viel Potenzial in dieser Technologie und die Profitabilität einer Wasserstrahlanlage ist nicht in primär davon abhängig wie leistungsfähig, sondern wie ausgereift sie ist.

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Welche operativen Kosten für den Betreib einzelner potenzieller Anwender anfallen, stellen die Experten gleich beim ersten unverbindlichen Beratungsgespräch klar. Alternativ können die Schneidkosten pro Schneidauftrag auch über die Waterjet Calculator-App ermittelt werden. Die selbsterklärende Applikation ist in drei aufeinander aufbauende Segmente aufgeteilt, die Anwendern in wenigen Minuten die entscheidenden Details für spezifische Schneidaufgaben gibt: Im ersten Schritt wird ermittelt, welche Pumpenleistung bei dem jeweils gewählten Schneidkopf bzw. Düsen-Durchmesser für ein Projekt benötigt wird. Im zweiten Schritt berechnet die Anwendung die Schnittgeschwindigkeit pro Stunde und im dritten Teil kalkuliert sie, was die Produktion pro Werkstück kostet. „Dieses Tool macht alle Wasserstrahl-Anwender und Lohnfertiger flexibler, schneller und sicherer im Verkaufsgespräch“ sagt Geschäftsführer Sven Anders. „Außerdem lassen sich neue Geschäftsfelder bzw. das Schneiden neuer Materialien ebenso komfortabel wie zuverlässig ausloten“. Der „Waterjet Calculator“ ermittelt die Parameter herstellerunabhängig und ist aktuell auf die gängigsten Materialien des Wasserstrahl-Anwendungsspektrums anwendbar – dazu gehören verschiedene Metalle, Gesteine, Verbundstoffe und Glas. Die jetzt vor allem für Abrasivschneidaufgaben konfigurierte Applikation soll laufend erweitert und regelmäßig upgedatet werden. Das Beste daran: Die iTunes-App kostet nur 99 Cent. ee

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