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Artikel und Hintergründe zum Thema

Vipa und Yaskawa

Motion-Control-Funktionen in der SPS-Steuerung umsetzen

Eine gemeinsam von Yaskawa und Vipa entwickelte neue Produktfamilie besteht aus drei Einheiten: der Vipa SLIO CPU iMC7, der Yaskawa Sigma-7 Servoantriebsserie und dem Vipa Programmier- und Konfigurationstool SPEED7 Studio.

Die gemeinsam von YASKAWA und VIPA entwickelte Produktfamilie besteht aus drei Einheiten: der VIPA SLIO CPU iMC7, der YASKAWA Sigma-7 Servoantriebsserie und dem VIPA Programmier- und Konfigurationstool SPEED7 Studio.

Die neue SLIO CPU iMC7 von Vipa ermöglicht eine unmittelbare Umsetzung von Motion-Control-Funktionen in der SPS-Steuerung. Die Kommunikation zwischen der Vipa SLIO CPU und den Yaskawa-Antriebsmodulen erfolgt über EtherCAT. Für die Konfiguration einer solchen Steuerung wurde das VIPA Engineering Tool SPEED7 Studio um die Yaskawa Sigma-7 Servo-Antriebe erweitert, die auf EtherCAT-Kommunikation ausgelegt sind.

Die neue CPU iMC7 setzt auf der Standardfunktionalität der CPU 015 auf, das heißt PG/OP-Kommunikation, Funktionsblöcke, unterstützte Protokolle der Ethernet-Kommunikation und die Konfiguration der CPU über die VIPA Set Card (VSC). Darüber hinaus wird mit Hilfe der VSC die Variante Motion-Control-Funktionalität und EtherCAT freigeschaltet. Ein wichtiges Kriterium für die universelle Verwendbarkeit der CPU iMC7 ist die Darstellung der STEP7 PLCopen Motion-Control-Funktionsblöcke. Diese definieren eine Bibliothek von Funktionsblöcken für Motion-Control und schließen die Funktionalitäten für Einzelachsen oder Achsengruppen ein. Das Kommunikationsprotokoll für den Datenaustausch zwischen SPS-CPU und Motion Control Modulen ist EtherCAT. Sowohl VIPA als auch Yaskawa verfügen über umfangreiche Praxiserfahrung, was den Einsatz dieses Protokolls für Echtzeitkommunikation angeht.

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Die aktuelle Version des VIPA Programmier- und Konfigurationssoftware SPEED7 Studio gestattet es nun auf direktem Weg, die Feldbuskommunikation zwischen der CPU IMC7, den Antrieben und den I/Os zu definieren. Dazu sind die Yaskawa Sigma-7 Antriebsmodule unmittelbar aus dem integrierten Hardwarekatalog abrufbar und per Drag & Drop in die Hardwarekonfiguration übertragbar. Die Programmierung der Anwenderapplikation mit den Motion-Control-Funktionsblöcken wie auch Erstellung von Cam-Profilen gehen einfach von der Hand und sind selbst für weniger routinierte Anwender, die nicht in der Motion & Drives-Welt zu Hause sind, leicht handzuhaben.

Mit der Sigma-7-Serie setzt Yaskawa Maßstäbe hinsichtlich Vielfalt, Präzision und Zuverlässigkeit in der Antriebstechnik. Die Serie bietet Standard-Rotations-Motoren genauso wie Linear- und Rotations-Direkt-Antriebe und Linear-Slider und die dazu passenden Ansteuergeräte Servopack. Die bekannten Yaskawa Auto-Tuning-Funktionen erlauben die komplette Servoachsen-Einrichtung in einer Maschine in weniger als zwei Stunden. Die Yaskawa Sigma-7 Servoantriebslösungen bestehen grundsätzlich aus Servomotoren und den Servoverstärkern.

Die Sigma-7 Servoantriebslösungen umfassen Motorenleistungen von 50W bis 15kW für Rotationsmotoren und Linearmotoren mit Spitzenlasten bis 7.560N. Die optimierte Konstruktion der Motoren führt zu verbesserter Kühlung. Bei Temperaturen von null bis 55 Grad Celsius ist keine zusätzliche Kühlung erforderlich. Das bringt eine Energieersparnis von etwa 20 Prozent. Die Positionierungsgenauigkeit beeindruckt mit einer Auflösung von 16 Millionen Impulsen pro Umdrehung bei einer 24-Bit-Auflösung. kf

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