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Artikel und Hintergründe zum Thema

Gelungenes Industriedesign

Fünf iF Design Awards für Festo

Gleich fünf Produkte von Festo haben vor wenigen Tagen den iF Product Design Award 2015 erhalten. Das begehrte Gütesiegel für gelungenes Industriedesign erhielten der pneumatische Linearantrieb DDLI, der adaptive Greifer DHAS, der Elektrozylinder ESBF, das Magnetventil mit NAMUR-Schnittstelle VSNC und die multimediale Lernumgebung Tec2Screen®.

Ein bionisches Prinzip wurde in ein neuartiges Produkt übertragen. Das einfache Wirkungsprinzip wird durch die schlichte und reduzierte Gestaltung zusätzlich unterstrichen. (Foto: Festo AG & Co. KG)

Dass bei Produkten nicht nur die Funktionalität, sondern auch das Design eine Rolle spielt, beweist Festo wieder einmal mit der markentypischen Gestaltung und dem hohen Qualitätseindruck. Einen gemeinsamen Nenner besitzen der pneumatische Linearantrieb DDLI, der adaptive Greifer DHAS, der Elektrozylinder ESBF, das Magnetventil VSNC und die multimediale Lernumgebung Tec2Screen®: Alle fünf Produkte zeichnen sich durch besonders kreative i-Tüpfelchen aus, deren Funktion sich auch in der Form wiederspiegelt. 

Design und Industriestandard vereint: Ventil mit NAMUR-Schnittstelle

Zum Einsatz kommt das VSNC in den verschiedenen Industriesegmenten der Prozessautomation. Das VSNC besticht durch seine Klarheit in Farbe, Form und Gliederung. (Foto: Festo AG & Co. KG)

Ein Paradebeispiel für kreatives Engineering und Design ist das Magnetventil mit NAMUR-Schnittstelle VSNC, das in Applikationen verschiedener Industriesegmente der Prozessautomation zum Einsatz kommt: Das Magnetventil VSNC kann, dank der standardisierten NAMUR Schnittstelle ohne Zubehörteile direkt auf Schwenkantriebe montiert werden und damit das Öffnen und Schließen von Armaturen wie Kugelhähne und Absperrklappen steuern. Die Kombination unterschiedlicher Hersteller wird somit gewährleistet.   

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Ein einfacher Dreh genügt: Farbe, Form und Gliederung erleichtern Handhabung

Die Standardisierung schreibt zwei Ausgänge vor, über die sich einfach- und doppeltwirkende Antriebe  ansteuern lassen. „Das Umschalten des Magnetventils um mit einfach- und doppeltwirkenden Antrieben arbeiten zu können geschieht bei uns durch einfaches Drehen der Dichtungsplatte um 180° “, erklärt Andreas Maier, Produktmanager für Ventile in der Business Unit Prozessautomation. Das sei das i-Tüpfelchen am Ventil,  denn dadurch werden aus einem Produkt mit einem Handgriff zwei Funktionen erreicht (5/2- und  3/2-Wege-Ventil). „Wir haben uns für die elegantere Lösung mit einem Grundkörper in einem sachlich-funktionellen Design entschieden, das durch seine Klarheit in Farbe, Form und Gliederung besticht“, betont Maier.

Verlässlichkeit mit dem Clean Design: Produktdesign für die Lebensmittelindustrie

Für das Positionieren in sensiblen Anlagenteilen besonders geeignet: der Elektrozylinder ESBF von Festo im "clean look". (Foto: Festo AG & Co. KG)

Beim ESBF Elektrozylinder handelt es sich um einen universellen Antrieb, der für industrielle Anwendungen mit hohen Vorschubkräften entwickelt wurde. Außerdem gibt es ihn auch in einer Spezialausführung für die Lebensmittelindustrie. „Damit sich der Zylinder bei ab und an auftretender Verschmutzung leicht reinigen lässt, erhielt er eine Form mit wenigen Störkanten und abgerundeten Radien“, sagt Produktmanager  Thomas Häckel diesen sogenannten „clean look“.

Kraftpaket in Fertigungsanlagen

Das Besondere des DDLI ist das integrierte Wegmesssystem, welches berührungslos und absolut messend arbeitet. Die Form kommuniziert die im Profil integrierte Funktion, wirkt aber gleichzeitig kompakt und robust. (Foto: Festo AG & Co. KG)

Zwei Funktionen in einem Gehäuse kennzeichnet auch das Design des pneumatischen Linearantriebs DDLI, der in den Führungen von Fertigungsanlagen sitzt und Massen von bis zu 180 Kilogramm präzise positioniert aus. Anwender aus der Lebensmittel- und Automobilindustrie schätzen dabei das integrierte Messsystem, das berührungslos und absolut messend die Position des bewegten Teils ermittelt. Produktmanager Klaus Rautenbach betont: „Die Form kommuniziert die im Profil integrierte Funktion, wirkt aber gleichzeitig kompakt und robust.“ kf

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