Steuerungstechnik
Metallindustrie öffnet Geldbörse für IT-Ausgaben
Mangelndes Reporting sorgt für Informationsdefizit
Für ein agiles Marktverhalten bedarf es jedoch mehr als nur schnelle Anpassbarkeit und Verabschiedung von Insellösungen. Mitarbeiter müssen schnell und effizient an die relevanten Informationen kommen, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Hier zeigt sich, dass noch längst nicht alle Unternehmen ohne Aufwand die notwendigen Zahlen aus den bestehenden Softwaresystemen erhalten. So gaben drei Viertel der Befragten an, dass sie Reports nur mit mittlerem manuellen Aufwand erstellen können. Sieben Prozent der Unternehmen sieht sich sogar mit hoher händischer Anstrengung konfrontiert und fünf Prozent können die benötigten Informationen gar nicht aus den IT-Systemen herausfiltern. Diese Unternehmen arbeiten nicht nur ineffizient, sondern sie haben dadurch auch ein Wissens- und Informationsdefizit.
CRM und DMS boomen
Die Investitionsbereitschaft steigt jedoch insbesondere in den noch unterentwickelten Bereichen Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und Dokumentenarchivierung (DMS). Aktuell verfügt über die Hälfte der Befragten über kein CRM-System, 46 Prozent haben keine DMS-Lösung im Einsatz. Im Zuge der Internationalisierung und eines immer stärkeren Wettbewerbs wächst jedoch die Bedeutung von Kundenmanagement. Ein deutlicher Indikator für diese Entwicklung ist die Investitionsquote im CRM-Bereich. Zehn Prozent projektierten eine Neuinvestition, weitere drei Prozent wollen die bisherige Lösung erweitern oder ersetzen. Beim Dokumentenmanagement planen sogar 18 Prozent der Befragten eine Neuanschaffung und weitere zwei Prozent wollen die aktuelle Software ablösen oder ausgestalten. Treiber für diese Softwarekomponente sind die gesetzlichen Pflichten hinsichtlich der Aufbewahrung von Dokumenten. Lösungen zur Planung und Steuerung der Produktion, die für die Metallindustrie elementar sind, werden überwiegend bereits durch Standardsoftware abgebildet. Doch selbst hier wollen zwölf Prozent der Befragten investieren. Drei Prozent planen Neuinvestitionen, während neun Prozent modernisieren oder austauschen wollen. Die ausführlichen Studienergebnisse für die Metallindustrie können kostenlos per E-Mail unter [email protected] bestellt werden. lg









