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Offshore ist großer neuer Markt

Zum 25. Mal findet von 4. bis 7. September in Hamburg die Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft SMM statt. An den Exponaten und am Rahmenprogramm wird deutlich, dass das Thema Nachhaltigkeit sowie das Offshore-Segment zu den besonders vielversprechenden Arbeitsfeldern der maritimen Industrie zählen.

Über 2.000 Aussteller aus mehr als 60 Ländern sowie über 50.000 Fachbesucher erwartet die Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC), Veranstalterin der internationale Fachmesse ‚Shipbuilding, Machinery & Marine Technology‘ zum diesjährigen Branchentreff. Neben der eigentlichen Messe bietet auch das Rahmenprogramm einige Highlights, etwa die Sondershow Offshore-Technologien, in deren Vordergrund die Bereitstellung von Hardware und Dienstleistungen sowohl für den Wachstumsmarkt Windenergie als auch für den boomenden Sektor der Förderung von Öl und Gas auf See steht. Messeveranstalter HMC sieht die enge Verbindung zwischen Schiffbau- und Zulieferindustrie als so wichtig an, dass im Anschluss an die nächste SMM im September 2014 die Premiere der WindEnergy Hamburg, einer globalen On- und Offshore-Fachmesse geplant ist, die für Besucher enorme Synergieeffekte bringen soll.

Unter den Ausstellern der diesjährigen SMM sind mit China, Süd-Korea und Japan die drei wichtigsten Schiffbaunationen aus Asien prominent vertreten. „Die steigende Präsenz asiatischer Aussteller spiegelt eindrucksvoll die Dynamik dieser Region wider“, sagt HMC-Geschäftsbereichsleiter Peter Bergleiter. Nach Berechnungen der Branchenanalysten von Clarkson Research repräsentieren die Schiffbaustandorte China, Südkorea und Japan auf Tonnagebasis nahezu 90 Prozent des weltweiten Orderbuchs. Neben dem koreanischen Werftenverband Koshipa wird auf der Messe ein großer koreanischer Pavillon mit Zulieferfirmen vertreten sein. Aus Japan präsentiert sich neben mehreren Werften auch der japanische Zuliefererverband JSMEA.

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Die europäische Schiffsbaubranche, deren Orderbuch innerhalb von fünf Jahren auf ein Drittel schrumpfte, wird mit ihren Messeauftritten zeigen, dass sie sich immer stärker auf den Bau technologisch anspruchsvoller Schiffstypen spezialisiert. So haben sich etwa die deutsche Meyer Werft und der italienische Wettbewerber Fincantieri als führende Anbieter für Kreuzfahrtschiffe etabliert, STX Europe baut in Norwegen Fähren, Offshore-Versorger und Marineschiffe, und die deutsche Sietas-Werft und die polnische Crist-Werft arbeiten an Offshore-Errichterschiffen.

Damit bedienen sie genau einen neuen Schwerpunkt der Zulieferindustrie: den energie- und kostensparenden und gleichzeitig umweltschonenden Betrieb von Schiffen und Offshore-Anlagen. Hier hat die deutsche Industrie einen technologischen Vorsprung zu verteidigen. „Die Entwicklungen am Antriebsstrang und speziell am Motor liefern dazu gute Beispiele“, so Klaus Deleroi von MAN Diesel & Turbo SE. Wichtige Entwicklungen nicht zuletzt, da die internationale Schifffahrtsorganisation IMO mit dem ‚Energy Efficiency Design Index’ (EEDI) für Neubauten und dem ‚Ship Energy Efficiency Management Plan’ (SEEMP) für die fahrende Flotte verbindliche Maßnahmen verabschiedet hat, die zu einer schrittweisen Verbesserung der Schiffseffizienz und einer konsequenten Reduktion der CO2-Emissionen führen sollen. IMO-Generalsekretär Koji Sekimizu hob hervor, dass es der Industrie selbst überlassen bleibe, auf welchem Weg sie die definierten Ziele erreicht, und merkte an: „Es wird spannend sein zu sehen, welche Technologie am Ende die Nase vorn hat.“ -mc-

Hamburg Messe und Congress GmbH, Hamburg Tel. 040/3569-0, http://smm-hamburg.de

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