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Weitere Beschleunigung in der Konstruktion
Die neueste Version 11 von IronCAD4D wird in diesen Tagen ausgeliefert und ist als 32- und 64-bit-Version für Windows XP, für Vista und als Beta-Version auch für das zukünftige Microsoft-Betriebssystem Windows 7 verfügbar. Die Neuerungen in der V11 betreffen unter anderem das beschleunigte Arbeiten mit großen Baugruppen, die einfachere Handhabung – beispielsweise durch weniger Mausklicks, die leichtere Generierung von Bauteilen, eine effizientere 3D-Positionierung bei der Baugruppenerstellung sowie eine realistischere Darstellung der erzeugten CAD-Modelle. Zusätzlich wurden auch die Skizzier-Werkzeuge und die Funktionen zur 2D-Zeichnungserstellung erweitert beziehungsweise optimiert.
Speziell bei großen Baugruppen sind die Verbesserungen beim Laden von CAD-Modellen spürbar. Die Erfahrung zeigen, dass rund 10 bis 30 Prozent kürzere Ladenzeiten realisierbar sind. Ferner wurde das dynamische Laden von Bauteilen optimiert, was einen schnelleren Arbeitsstart ermöglicht, da alle nicht »angefassten« Bauteile im Hintergrund nachgeladen werden. Außerdem wird durch die 64-bit-Unterstützung eine grundsätzlich neue Dimension bei der Bearbeitung von großen Baugruppen erreicht, mit der auch mehr als 200.000 Bauteile ohne lange Wartezeiten in eine Baugruppe integrierbar und bearbeitbar sind.
Schnelleres Finden von Bauteilen
Das Finden eines Bauteiles im Strukturbaum lässt sich mit einem Mausklick auf die Darstellung des Bauteiles im Grafikfenster realisieren. Umgekehrt führt ein Mausklick auf die Position eines Bauteiles im Strukturbaum dazu, dass im Grafikfenster die Zoom-Funktion auf das entsprechende Bauteil aktiviert wird. Zusätzlich erinnert das System den Anwender in regelmäßigen Abständen, die individuell einstellbar sind, daran, die aktuellen Konstruktionsergebnisse zu sichern.
Weiteres Potenzial für Effizienzsteigerungen kann in der V11 von IronCAD4D mit der neuen universellen Suche erschlossen werden. Diese erleichtert das Finden von Bauteilen nach frei definierbaren Kriterien, wobei die Suchkriterien abgespeichert werden können. Folglich lassen sich beispielsweise kritische Arbeiten zum Abschluss einer Konstruktion, die etwa der Kontrolle oder der Qualitätssicherung dienen, standardisieren und automatisieren. Auch die Reduzierung von Mausklicks durch direktes Editieren von Maßen oder das direkte Selektieren der gewünschten Eigenschaften in Baugruppen, Bauteilen und bei den so genannten Intellishapes vereinfacht den Konstruktionsprozess. Gleiches gilt für ein schnelleres »Rückgängig machen« von Modellierungsschritten, da das System bis zu 500 Schritte direkt im Speicher behält. Die Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen wurde optimiert, indem jetzt einzelne Bauteile oder komplette Baugruppen für die anderen Teammitglieder zu sperren sind.
Boole‘sche Körper sind mehrfach nutzbar
Für die Bauteilerstellung stehen in der V11 mehr Optionen für geführte Ausprägung zur Verfügung, die auch die Einbettung von Regeln enthalten. Speziell Anwender aus dem Formenbau – aber auch aus anderen Anwendungsbereichen – werden sich darüber freuen, dass Boole‘sche Körper jetzt nach der Verwendung erhalten bleiben und dadurch mehrfach nutzbar sind. Ferner lassen sie sich assoziativ ändern und sind auch durch andere Körper komplett austauschbar.
Zur Fertigung von Spezialschrauben wurde die bisherige, rein grafische Darstellung von Gewinden um reale Gewindemodelle mit Auslauf ergänzt. Der Helix-Befehl unterstützt nun auch eine variable Steigung zu Beginn, in der Mitte und am Ende der Spiralkurve. Ebenso lassen sich Projektionen von Kurven auf abgewickelten Zylinder realisieren, zum Beispiel um Schriften auf ebene oder runde Körper zu projizieren.
Anwender entscheidet: OpenGL oder Direct3D
Bei der 3D-Positionierung können nun mit dem Multi-Copy-Befehl ausgewählte Bauteile mit dem TriBall, einer von IronCAD patentierten Funktion, an verschiedene Stellen kopiert werden. Auch wenn mehrere Features vom Anwender ausgewählt wurden, kann der TriBall jetzt frei positioniert werden. Durch die Integration von mehr »Intelligenz« in den so genannten Magnetpunkten der einzelnen Bauteile können die Verbindungsoptionen genauer bestimmt werden, beispielsweise ob ein verbundenes Bauteil bei Änderungen an dem anderen Bauteil mitwandern soll. Ferner sind die Funktionen zum Strecken von Bauteilen oder Baugruppen leistungsfähiger geworden.
Um einen möglichst realen Eindruck von den zukünftigen Produkten zu erhalten, die bisher nur als 3D-CAD-Modell vorhanden sind, wurde in IronCAD4D ein leistungsfähigeres Hintergrund-Rendering implementiert, mit dem quasi reale Bilder ohne den Zeitaufwand des Renderns generiert werden können. Zusätzliche Schatten und Reflektionsebenen bieten weitere Möglichkeiten für eine realitätsnahe Darstellung, wobei ein Schattieren in Echtzeit mit Hilfe des Direct3D-Standards realisierbar ist. Ansonsten kann der Anwender frei wählen, ob er lieber mit OpenGL oder Direct3D arbeitet, um die beste Darstellungsoption für die jeweils verwendete Grafikkarte zu finden. Die Kantenglättung erfolgt am aktiven Bauteil in Echtzeit, wird aber auch im gesamten Arbeitsbereich für Bildschirmfotos unterstützt. Der Anwender erhält eine visuelle Rückmeldung im Strukturbaum über die ausgeblendeten und deaktivierten Bauteile, die bei der realitätsnahen Darstellung nicht berücksichtigt werden.
Bei der Erstellung von Skizzen wird jetzt ein beidseitiger Offset mit integrierter Assoziativität unterstützt. Auch B-Splines sind besser steuerbar, in dem die Position und Tangentialität an allen Punkten über Werte definierbar ist. Zur Kontrolle lassen sich verschiedenartige Krümmungsanzeigen gleichzeitig verwenden. 2D-Referenzpunkte sind assoziativ verwendbar. Außerdem wurden die Werkzeuge zum Verschieben, Kopieren, Rotieren, Skalieren und Spiegeln nun im Eigenschaftsfenster positioniert und neue Werkzeuge für die Bemusterung integriert.
Die optimierte QuickView-Funktionalität ermöglicht eine Zeichnungsableitung von Baugruppen mit einigen 1.000 Bauteilen in wenigen Sekunden, wobei die optische Darstellung verbessert und beschleunigt wurde. Eine weitere Neuheit im 2D-Zeichnungsbereich ist der Zeichnungsexport im DWG- und DXF-Format mit fest einstellbarer Skalierung, so dass die maßgenaue Fertigung sichergestellt ist. Zusätzlich lassen sich mehrere individuell gestaltbare Ausbrüche gleichzeitig erzeugen. Eine gerenderte Vorschau und das Drucken von frei wählbaren Layern sind jetzt ebenfalls möglich. Die Verfügbarkeit von neuen Zwangsbedingungen wie Mittelpunkt und Bogenlänge sowie Erweiterungen am Solver bieten jetzt zusätzliche Anzeigemöglichkeiten
Die Neuerungen in der V11 von IronCAD4D stellten zwar keinen Generationswechsel dar, sind aber ein wichtiger Meilenstein für die Produktentwicklung, da über 150 Verbesserungsvorschläge von Anwendern aufgegriffen und umgesetzt wurden. Dazu gehören unter anderem die Skizzenerstellung Kurvendefinition und -kontrolle, die zu einer erhöhten Produktivität führen. Gleiches gilt für die Unterstützung der 32- und 64-bit-Versionen von Windows XP und Vista sowie das grundsätzlich schnellere Laden von CAD-Modellen. -fr-
IronCAD4D http://www.ironcad4d.de








