Software
Neue Maschinenrichtlinie im ERP
Ab 29. Dezember dieses Jahres greift die neue Maschinenrichtlinie (MRL) und löst die bisherige ab. Bereits seit 1995 galt für Maschinenhersteller eine besondere Dokumentationspflicht. Damit sollte im europäischen Binnenmarkt gewährleistet werden, dass sich kein Land mit nationalen Sonderregelungen vor Importen verschließt. Die Dokumentationsanforderun- gen haben sich mit der neuen MRL nochmals erhöht. Der ERP-Hersteller Oxaion hat bereits reagiert und unterstützt mit seiner Software Maschinen- und Anlagenbauer bei der Einhaltung der neuen Maschinenrichtlinie. Der Schlüssel dazu findet sich im Auftragsstücklistenarchiv. Die ERP-Software dient als zentrale Drehscheibe zur Dokumentationserstellung nach der neuen MRL. Die hohe Integration von Materialwirtschaft, Projektsystem und Fertigungsplanung sorgen laut Anbieter für eine lückenlose Nachvollziehbarkeit. So lassen sich beispielsweise Basisinformationen zu einer Maschine aus dem Projektkopf des integrierten Oxaion-Projektmanagementsystems in die Risikobeurteilung und Dokumentation übernehmen. Die Daten für den elektronischen Ersatzteilkatalog mit Dokumentation (ECD) werden automatisch aus dem ERP generiert. Bei Umbauten und beim Austauschen von Teilen vor Ort bei Anlagenkunden ist die neue Teilenummer für das entsprechende Bauteil bereits im Auftragsstücklistenarchiv enthalten. Der interne Servicetechniker bucht beispielsweise das Teil für seinen Wartungsauftrag direkt im ERP. Die alte Teilenummer wird gelöscht, bleibt aber in der Historie. Der Kunde erhält anschließend vom Anlagenbauer die aktuelle Dokumentation zu dem Bauteil und muss diese nur noch in seinen Papierunterlagen austauschen. Dieses exemplarische Szenario lässt sich problemlos auch auf andere Maschinen- und Anlagenbauer übertragen. -sg-
Oxaion AG, Ettlingen Tel. 07243/590-6777, http://www.oxaion.de








