Kalibrierung
Auf hohem Niveau
Messungen sind wesentliche Bestandteile der industriellen Qualitätssicherung. Allerdings birgt jede Messung auch Mess-unsicherheiten, die viele Ursachen haben können. Um die unvermeidlich systematischen Abweichungen, die zu großen Teilen auf die Messgeräte selbst zurück zu führen sind, zu minimieren, können diese kalibriert bzw. rekalibriert werden.
Wie für den Abgleich jedes Strömungssensors im Rahmen seiner Herstellung, stehen bei Schmidt Technology auch für deren Kalibrierung moderne Windkanäle zur Verfügung. Die Sensoren werden entweder im Freistrahl eines atmosphärischen Windkanals (Foto) oder im Messrohr eines Druck-Windkanals vollautomatisch vermessen. So können Messbereiche von kleinsten Strömungsgeschwindigkeiten, wie sie in Reinraum-Anwendungen unabdingbar sind, bis hin zu 70 m/s (atmosphärischer Windkanal) oder gar bis Norm-Strömungsgeschwindigkeiten von 200 m/s (Druck-Windkanal bis 6 bar) abgedeckt werden. Außerdem erlaubt der Druck-Windkanal auch Messungen in Inertgasen. So sind keine Umrechnungstabellen mit den damit einhergehenden Unsicherheiten notwendig, weil tatsächliche Messwerte zur Verfügung stehen. Abgleich und Kalibrierung können also nahe an den Betriebsbedingungen des Anwenders erfolgen.
In den Prüf- und Kalibrierlaboren des Unternehmens stellt sich High-End-Technologie auch in Form eines Laser-Doppler-Anemometer (LDA)-Referenzgerätes zur berührungslosen Messung von Strömungsgeschwindigkeiten dar. Mit dieser Technologie werden die Referenzgeräte sowie die Strömungsprofile in den Windkanälen inhouse auf höchst möglichem Level kalibriert.
kf








