Autonome Robotik
Mechatronik für die Zukunft
Autonome Robotik. Von Safe-Robots für MRK über kompakte Werkzeugwechsler und zuverlässige Verbindungslösungen mit höheren Steckzyklen bis hin zu Produktionsprozessen neuer technischer Gewebe aus Hochmodulfasern –zur HMI zeigt Stäubli, wie sich Produktionsprozesse an wichtigsten Schnittstellen zur Industrie 4.0 effizient gestalten lassen.
Aufmerksamkeit wird in Hannover das autonom fahrende Robotersystem Helmo auf sich ziehen. Nachdem Stäubli im vergangenen Jahr erstmals seinen Lösungsansatz für die nächste Stufe der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) vorstellte, ist Helmo inzwischen erwachsen geworden und bewährt sich in der Praxis. „Helmo ist die neue Generation von leistungsfähigen Robotern, die völlig autonom arbeiten und an unterschiedlichste Arbeitsplätze fahren, ihr Material selbst zusammenstellen und dann die Arbeit aufnehmen können“, sagt Gerald Vogt, Group Division Manager Robotics bei Stäubli. „HelMo verkörpert die nächste Stufe der Mensch-Roboter-Kollaboration, bei der sich die Roboter unter die Menschen mischen und mit ihnen zusammenarbeiten oder monotone Aufgaben alleine erledigen.“ Welche Einsatzszenarien mit Helmo künftig möglich sind, erprobt Stäubli in der eigenen Fertigung. Hier arbeiten Techniker und das mobile Robotersystem Seite an Seite, etwa bei der Montage von Elektrosteckern für Kupplungssysteme. „Helmo arbeitet auch bei monotonen und ermüdenden Arbeitsschritten fehlerfrei. Er entlastet die Belegschaft von unliebsamen Arbeiten und gilt deshalb als überaus beliebter Kollege“, sagt Gerald Vogt. „Wir sehen in ihm tatsächlich weniger den Roboter, sondern mehr den Assistenten, der flexibel zur Stelle ist, wo er gerade benötigt wird.“
Für das System verwendet Stäubli einen leistungsfähigen Standardroboter mit geringen Modifikationen, in diesem Fall ein Gerät aus der TX2-Baureihe. Diese Reihe gibt es unter anderem in Reinraum- und Stericlean-Ausführungen, Feuchtraum- und Lebensmittelversionen und als TX2touch-Ausführung für die direkte Mensch-Roboter-Kollaboration.
Warum Stäubli auf die Entwicklung eines speziellen Assistenzroboters verzichtete, bringt Gerald Vogt auf den Punkt: „Reine Assistenzroboter unterliegen deutlichen Einschränkungen hinsichtlich Traglast, Dynamik, Reichweite oder Präzision. Wir wollten jedoch unsere TX2-Standardroboter für die direkte Zusammenarbeit mit Menschen qualifizieren und gleichzeitig deren volles Leistungspotenzial für Arbeiten ohne MRK-Bezug erhalten. Helmo ist modular aufgebaut: Ausgerüstet mit einem automatischen Werkzeugwechselsystem kann er die Performance eines TX2-Sechsachsers noch einmal steigern.“ pb
Halle 17, Stand C13
Stäubli bietet Mechatronik-Lösungen in drei Aktivitätsbereichen, Connectors, Robotics und Textile. Mit mehr als 4.500 Mitarbeitern erzielt das Unternehmen einen Jahresumsatz von gut 1,1 Milliarden Schweizer Franken. 1892 ursprünglich als kleiner Betrieb in Zürich/Horgen gegründet, ist Stäubli heute ein internationaler Konzern mit Sitz in Pfäffikon und unterhält zwölf industrielle Produktionsbetriebe.









