Neuer Positionsempfänger
Werkzeug-Position im Web überwachen
Der neue Positionsempfänger 2.0 von Sarissa, der um digitale E/As und eine Ethernet-Schnittstelle erweitert wurde, ist ein Bestandteil des Local Positioning Systems. Das LPS kann sowohl als intelligenter 3D-Positionssensor als auch als vollständiges Assistenzsystem mit Werkerführung eingesetzt werden.
Das LPS wird zur Qualitätssicherung von Handarbeitsprozessen durch Identifizieren sowie millimetergenaues Lokalisieren und Positionieren der Hände und handgeführten Werkzeugen eingesetzt. Mit dem Sarissa LPS werden Handarbeitsprozesse fehlerfrei, verspricht der Hersteller.
Das bisher erfolgreiche Grundsystem des Sarissa-Positionsempfängers wurde um digitale E/As und eine Ethernet-Schnittstelle erweitert. Speziell die Kommunikation über Ethernet eröffnet dem Anwender des neuen Positionsempfängers den Eintritt in das IoT. Über Webservices kann der Anwender die Raumkoordinaten seiner Werkzeuge abfragen. Das Auffinden von Problemen in großräumig installierten Positionsverfolgungssystemen wie in Supermärkten im Bereich der Logistik wird dadurch erleichtert. Im Browser des Smartphones werden durch die Eingabe der passenden IP-Adresse mit dem richtigen Port der gewünschte Empfänger und die angefragten Werkzeuge visualisiert.
Kommunikation über Ethernet-Schnittstelle
In der Systemarchitektur des Assistenzsystems LPS nimmt der Empfänger 2.0 eine zentrale Rolle ein. Die Werkzeuge oder Hände, deren Position ermittelt werden sollen, sind mit kleinen, aktiven Transmittern ausgestattet, die Signale aussenden. Der Empfänger erfasst die von den Sendern erzeugten Signale und übermittelt diese an die Auswerteeinheit. Neu ist, dass die Kommunikation über eine schnelle Ethernet-Schnittstelle realisiert wird. Die Übertragung läuft zuverlässig und stabil, weshalb in Abhängigkeit von der Abtastrate die Werkzeugpositionsdaten auch in dynamischen Prozessen millimetergenau ermittelt werden können.
Da nur ein Kabel zwischen der Auswerteeinheit und dem Empfänger benötigt wird, ist eine großräumige Installation vieler Empfänger problemlos möglich. Die neue Empfängergeneration hat ein kompaktes Gehäuse, ist robust und lässt sich leicht installieren. Hohe Datenmengen können mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit über große Strecken übertragen werden. Bisher erforderliche Hilfsmittel um die Limitierungen der USB-Technik zu umgehen fallen ersatzlos weg. Jede Empfangseinheit ist einzeln adressierbar.
Eine Vereinfachung der Stromversorgung wird durch den Einsatz von Power over Ethernet erreicht. Die Installation und der Betrieb des Empfängers 2.0 werden dadurch erleichtert. Die Spannungsversorgung mit 48 Volt erfolgt durch PoE-Switches via Ethernet-Kabel zusammen mit der Datenübertragung. Ein zusätzliches Netzteil ist nicht erforderlich. Zudem werden dank Power over Ethernet Energiekosten gespart und die Betriebssicherheit erhöht. Außerdem kann das System räumlich entfernt von Steckdosen angebracht werden. Sollte die Stromversorgung über Power over Ethernet nicht möglich sein, ist der Betrieb des Empfängers auch über einen Standard-24 Volt-Eingang möglich. as











