zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Laserschweißen für die Luftfahrt

Kombiniert und integriert

Dass auch das Laserschweißen intelligent in eine kompakte Anlage integriert werden kann, zeigt Martin Mechanic mit einer Neuentwicklung für die Luftfahrtindustrie.

Dass auch das Laserschweißen intelligent in eine kompakte Anlage integriert werden kann, zeigt Martin Mechanic mit einer Neuentwicklung für die Luftfahrtindustrie. Geschickt miteinander kombiniert werden dabei manuelle Arbeitsschritte und automatisierte Abläufe. Die Kette reicht vom Bestücken der Schweißvorrichtung bis zur Überprüfung aller Arbeitsgänge. Aus einer speziellen Edelstahllegierung besteht das Verstärkungsrohr, das mit Halterungen und Laschen bestückt wird. Die eigens dafür von Martin Mechanic entwickelten Schweißvorrichtungen wurden so konzipiert, dass das Rohmaterial von Hand nur lagerichtig eingelegt werden kann. Vor dem Schweißvorgang werden das Edelstahlrohr und die sieben Einzelteile fixiert. Dadurch ist garantiert, dass die zulässigen Toleranzen

Laserschweißzelle mit Prüfplatz von Martin Mechanic. (Foto: Martin)

eingehalten werden. Der Bediener der Anlage arbeitet parallel an zwei baugleichen Schweißzellen. Die beiden Sechs-Achs-Roboter vom Typ Fanuc ARC Mate 100 sind jeweils mit einem Laserkopf bestückt, der von einer gemeinsamen Strahlzelle aus versorgt wird. Im Wechsel bestückt der Anlagenführer die Schweißvorrichtung so, dass ein linkes und ein rechtes Verstärkungsrohr produziert werden. Geschweißt wird auf einem Drehkipptisch, der sich um eine Hoch- und eine liegende Achse drehen kann. Für den Schweißvorgang wird Schutzgas über Düsen zugeführt. Es schützt das flüssige Metall unter dem Lichtbogen vor Oxidation und vermindert Schweißspritzer. Die Schutzgaslinse nahe dem Schweißbereich sorgt für eine bessere Naht und weniger Gasverbrauch. Abhängig von der Schweißposition, den Materialien und der Art der Naht können verschiedene Schutzgase in der Anlage eingesetzt werden. Anschließend entnimmt der Anlagenführer den Zusammenbau, um ihn zu prüfen. Von Hand legt er danach die fertige Baugruppe in die Prüfvorrichtung MPT 01773 ein, um sie auf Vollständigkeit und saubere Ausführung zu testen. pb

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Spritzgieß-Bestückungsanlagen

Handling goldener Teile

Präzisionsarbeit leistet die von Martin-Mechanic entwickelte Spritzgieß-Bestückungsanlage zum Ummanteln elektromechanischer Bauteile. Im Einsatz ist die Rundteller-Maschine MRC 241552 vom Typ Robo Cube bei einem kunststoffverarbeitenden Betrieb in...

mehr...

MPA 24476 Palettierer 64

Ganz einfach palettieren

Martin Mechanik hat eine unkomplizierte und nach Herstellerabgaben günstige Palettierzelle für viele Anwendungen im Angebot. Sie eignet sich für Paletten bis maximal 600 mal 400 mal 100 Millimeter. Die Paletten werden in Hilfsböden eingelegt, die...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Umformen

Mobile Laserbearbeitung

Die Aloflex ist eine Laserbearbeitungsanlage für das Laserhärten, Laserauftragschweißen und CMT-Schweißen. Sie verspricht laut Hersteller Alotec mehr Flexibilität mit bis zu 10 kW Laserleistung beim Laserhärten mit Zoom- oder Scan-Optiken,...

mehr...
Anzeige

Schweißsystem

Modular und individuell

Lasersysteme nach Kundenanforderungen – darauf ist die Arnold Maschinenfabrik aus Ravensburg spezialisiert. Zum Portfolio gehören Anlagen zum Laserschweißen, Laserschneiden, Laserhärten und Laserpolieren.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Trenntechnik

Mehr Nachhaltigkeit beim Laserschneiden

Mit der neuen Technologie Nanojoints lassen sich Bauteile direkt nebeneinander auf der Blechtafel schachteln. Anwender sparen Zeit und Material bei höherer Prozesssicherheit. Mini-Haltepunkte machen Nacharbeit in der Regel überflüssig.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren