Verbindungssysteme Captec
Effizienter mit vormontierten Verbindungen
Mit Captec hat Arnold Umformtechnik ein verliersicheres Verbindungssystem entwickelt, mit dem die Montagezeit verkürzt, die Kosten verringert und der Montageprozess vereinfacht werden können. Je nach Anwendungsfall werden verschiedene Materialien verwendet.
Hinter dem Markennamen Captec verbergen sich verliersicher vormontierte Verbindungselemente oder Schrauben-Hülsen-Kombinationen, die über einen nachträglichen Montagearbeitsgang gefügt und als ein Element in die jeweilige Applikation eingebracht werden. Damit reagiert das Unternehmen auf die Forderung der Automobilindustrie nach kurzen Prozesszeiten. Basis für die Systeme sind Standardelemente aus dem Portfolio von Arnold, welche mit Blick auf die Toleranzen entsprechend angepasst werden.
Zwei Varianten
Für Kundenanwendungen stehen zwei unterschiedliche Varianten zur Verfügung: Variante Eins umfasst Elemente aus Schraube und Hülse, welche mit einem Zusatzelement miteinander verbunden sind. Die Verwendung eines Kunststoffrings als Zusatzelement erlaubt eine hohe Flexibilität und ermöglicht die Demontage der Baugruppe im Reparaturfall. Bei einer zweiten, kosteneffizienten Variante werden Schraube und Hülse direkt miteinander verprägt – ohne Zusatzelement.
Überall dort, wo Klemmteile oder Anbauteile aus Kunststoff eingesetzt werden, können vormontierte Verbindungssysteme das Handling deutlich erleichtern und die Prozesse verkürzen. Verschiedene Anwendungen gibt es bereits, beispielsweise bei Hitzeschildern im Motorraum, Zylinderabdeckhauben, Ölwannen, Sensoren oder Gehäusen für Elektronikmodule. Auch beim Überkopfverschrauben wird der Montageprozess durch vormontierte Verbindungssysteme wesentlich einfacher.
Neben einer effizienten Montage seien mit der Verwendung verliersicherer Verbindungssysteme weitere Vorteile verbunden, so das Unternehmen, wie die Reduzierung der Teilevielfalt, des Lieferantenstamms und des Kleinteilemanagements sowie eine Verringerung der Gesamtverbindungskosten. Vorgefertigte Baugruppen haben den Vorteil, dass sie bei der Endmontage als eine Einheit – und damit wesentlich schneller und unkomplizierter als viele Einzelteile – in eine größere Komponente eingebaut werden können. Um dies prozesssicher realisieren zu können, müssen die einzelnen Teile auch mit Blick auf die zukünftige Anwendung genau aufeinander abgestimmt werden. Annedore Bose-Mund/as












