Interview
Zahlreiche inhaltliche Schnittmengen
Nach der unfreiwilligen Corona-Pause findet die Intec dieses Jahr wieder ganz real auf dem Leipziger Messegelände statt. Chefredakteur Daniel Schilling fragte Projektdirektorin Ulrike Lange nach den Highlights, Synergieeffekten und den Besonderheiten des Standorts Leipzig.
Frau Lange, was ist für Sie das Highlight des diesjährigen Messetrios aus Intec, Z und GrindTec?
Nachdem die vergangene Ausgabe der Intec und Z pandemiebedingt ausschließlich virtuell durchgeführt werden konnte, freue ich mich jetzt riesig auf den Neustart unserer erfolgreichen Industriemessen in Präsenz. Unser Messegelände in Leipzig wird vom 7. bis 10. März 2023 endlich wieder zu einer innovativen Werkbank, zum Anziehungspunkt für die metallbearbeitende Industrie und Zulieferbranche aus Deutschland und ganz Europa. Die GrindTec ist ab diesem Jahr ein weiterer Baustein unseres Messeverbundes und bereichert diesen. Auf die Besucher wartet somit ein sehr attraktives, umfangreiches Angebot. Viele Technologieführer aus dem Werkzeugmaschinenbau, renommierte Anbieter von Präzisionswerkzeugen, Spezialisten für Automatisierungslösungen, innovative Zulieferer oder auch Anbieter von Werkzeugbearbeitungssystemen präsentieren ihre neuesten Produkte und Technologien. Auch das praxisnahe Fachprogramm greift zukunftsweisende Technologiethemen auf und hilft dabei, Antworten auf Fragen rund um die Transformation der Industrie zu finden. Auf unserem Messetrio werden also wieder Impulse für die Industrie gesetzt.
Die GrindTec ist dieses Jahr neu auf dem Leipziger Messegelände. An welchen Punkten ergänzt die Veranstaltung die anderen beiden Messeformate?
Die GrindTec passt mit ihrem Schwerpunkt auf Werkzeugbearbeitung und -schleifen hervorragend zu unseren Fachmessen Intec und Z. Unser internationaler Messeverbund bildet somit die komplette Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung ab – und bietet den Besuchern ein noch vielfältigeres Angebotsspektrum. Zwischen den Messen gibt es zahlreiche inhaltliche Schnittmengen, was sehr interessant für die Besucher ist. Die GrindTec wird sich mit dem klaren Fokus „von Anwendern für Anwender“ spezialisiert, räumlich kompakt und stark netzwerkorientiert zeigen. Und ein großer Vorteil für die Fachbesucher ist: Sie benötigen nur ein Ticket, um sich auf allen drei Messen im persönlichen Dialog mit den Ausstellern auszutauschen und Projekte vorantreiben zu können.
Welche Rolle spielt der Standort Leipzig für die drei Messen?
Der Standort Leipzig mit seiner langen Messegeschichte und seinem sehr modernen Messegelände mit optimalen Ausstellungsbedingungen spielt eine wichtige Rolle. Intec, Z und GrindTec werden im Herzen Europas durchgeführt, die Messen können somit aufgrund der zentralen Lage eine sehr gute Erreichbarkeit vorweisen. Die Industrie Mitteldeutschlands ist – neben dem deutschland- und europaweiten Einzugsgebiet der Intec, Z und GrindTec – eine tragende Säule des Messeverbundes. Branchen wie der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Automobilindustrie sind hier besonders stark. Aufgrund der geografischen Lage des Messeplatzes haben die Länder in Osteuropa – vor allem Polen und Tschechien – sowohl bei den Ausstellern als auch bei den Besuchern für uns eine große Bedeutung. Zusätzlich bietet Leipzig ein sehr gutes Hotelangebot zu fairen Konditionen – auch das macht die Attraktivität unseres Messestandortes aus.












