Lineartechnik
Horizontal fräsen, vertikal dämpfen
ACE Stoßdämpfer aus Langenfeld hat mit der Slab-Serie neue Dämpfungselemente in den Maschinenbauelementemarkt eingeführt. Sie konnten ihre Praxistauglichkeit bereits unter Beweis stellen. Die Firma Schwäbische Werkzeugmaschinen verbaut sie in ihren horizontalen Bearbeitungszentren für leichte Zerspanung. Im patentierten Monoblock konsequent auf niedrige Massen getrimmt, ist sein Rahmen beidseitig geführt und linear angetrieben. Alle Führungen, Linearmotoren und Maßstäbe befinden sich beim Waldmössinger Unternehmen außerhalb des mit Edelstahl verkleideten Zerspanungsraumes. Die entstehenden Späne können so frei nach unten fallen. Der allein 25 Kilogramm ausmachende Kabelkanal läuft die Bewegung der Fräsmaschine mit einer Geschwindigkeit von 100 Meter pro Minute mit; er schlug zu Beginn der Konstruktionsphase in der Endlage noch mit Wucht gegen das Gehäuse des Bearbeitungszentrums. Ohrenbetäubender Lärm und erhebliche Belastungen für die Konstruktion resultierten. Die verwendeten Dämpfungsplatten des Typs SL-030-25 bestehen aus speziell entwickelten viscoelastischen PUR-Elastomer Werkstoffen. Normalerweise sind auf dieser Grundlage hergestellte Produkte für das Isolieren oder Verzögern von Schwingungen ausgelegt und kommen nicht beim Abfangen von Stößen zum Einsatz. Je nach Wunsch und vorliegender Konstruktion werden die neuen Dämpfer angeklebt, angeschraubt oder geklemmt. Auch bei eher klassischen Verwendungszwecken des Verzögerns von Schwingungen kommen die der Dämpferplattenserie zum Tragen. pb








