ERP-Software
Steigendes Interesse an Lösungen aus der Cloud
Laut den Teilnehmern des ITK-Budget-Benchmarks, erstellt von Techconsult und Pironet, werden 2016 voraussichtlich knapp ein Fünftel der Lizenzausgaben für Enterprise Ressource Planning in die Cloud „fließen“. Aus den Ergebnissen abgeleitet, ergibt sich bis Ende 2017 ein Wachstum von 22 Prozent.
An dem ITK-Budget-Benchmark, der auf dem eAnalyzer 2016 basiert, haben bisher knapp 2.500 Unternehmen teilgenommen. Sie haben die Höhe ihres ITK-Budgets mit den Budgets anderer Unternehmen derselben Branche und Größe verglichen. Interessant ist dabei insbesondere die Entwicklung der Cloud-Lösungen.
Im Vergleich zu CRM wurden bisher ERP-Lösungen aus der Cloud seitens der Anwender eher skeptisch gesehen, nur zögerlich legten die Unternehmen ihre betriebswirtschaftlichen Daten in die Hände der Dienstleister. Das hat sich gewandelt. Vorteile, wie Kostentransparenz, einfache Updates, flexible Einbindung von anderen Unternehmensstandorten, eine Reduzierung der internen IT-Komplexität und schließlich auch die „Deutsche Cloud“ führen dazu, dass auch im Bereich Enterprise Ressource Planning immer mehr Anwender eine Cloud-Lösung in Betracht ziehen und zukünftig nutzen werden. Derzeit liegt der der Anteil an ERP-Cloud-Investitionen an den gesamten ERP Ausgaben bei 18 Prozent. Dieser sollte sich laut Anwenderunternehmen im kommenden Jahr um drei Prozentpunkte auf 21 Prozent erhöhen, das entspricht einem Wachstum der Ausgaben für ERP as a Service von über 20 Prozent. Überdurchschnittlich groß ist das Wachstum im Versorgungssektor und in der Telekommunikationsbranche. Innerhalb der Größenklassen sind es vor allem mittelständische Unternehmen, die vermehrt ERP-Bereiche als Service beziehen. Vorbehalte gegenüber einer Nutzung von ERP-Systemen aus der Cloud gibt es dennoch bei einigen Anwendern. Sie beziehen sich nach wie vor auf die Datensicherheit, auf die Anbindung an bestehende Systeme und betrifft vor allem Unternehmen mit maßgeschneiderten Individuallösungen.
Self-Check mit dem ITK-Budget-Benchmark
Auf Basis des eAnalyzers 2016 haben Techconsult und Pironet ein Instrument geschaffen, den ITK-Budget-Benchmark, welcher Unternehmen hilft, die Höhe ihres ITK-Budgets mit den Budgets anderer Unternehmen derselben Branche und Größe zu vergleichen. So erhalten Unternehmen die Möglichkeit, ihr Unternehmen im Wettbewerbsumfeld zu positionieren und Bereiche zu identifizieren, in denen Einsparpotential oder Investitionsbedarf besteht.
Über den eAnalyzer 2016
Der eAnalyzer ist eine Online ITK-Marktdatenbank der Techconsult GmbH. Neben den realisierten und geplanten Ausgaben für ITK-Produkte, Lösungen und Services sind jeweils über einen Zeitraum von 4 Jahren, 2014 bis 2017, auch Einsatzgrade installierter Hardware- und Kommunikationsprodukte sowie Shipments abgebildet.








