Optische Identifikationssysteme
Das Erste seiner Generation
Siemens hat mit dem Simatic MV540 das erste Gerät einer neuen Generation optischer Lesegeräte im Portfolio. Die höhere Rechnerleistung beschleunigt den Leseprozess, auch die Lesesicherheit ist optimiert. Das Gerät lässt sich an das cloudbasierte IoT-Betriebssystem Mindsphere anbinden.
Siemens hat sein Portfolio der optischen Lesegeräte um die Reihe Simatic MV500 mit verbesserter Funktionalität und modernem Design erweitert. Das erste Gerät der neuen Reihe ist das optische Lesegerät Simatic MV540. Maßgeblich für die verbesserte Performance ist die höhere Rechnerleistung des Lesegeräts Simatic MV540, die den Leseprozess auf bis zu 100 Lesungen pro Sekunde beschleunigt. Darüber hinaus lässt sich über eine vertiefte Auswertung der Bildinformation die Lesesicherheit auch unter schwierigen Bedingungen steigern. Leistungsstarkes Zubehör wie Objektive (mit elektronischem Fokus) ermöglichen einen Fokuswechsel innerhalb von 200 Millisekunden.
Das optische Lesegerät ermöglicht die individualisierte Produktion und erfüllt die Anforderungen der Automatisierung im Zusammenhang mit Industrie 4.0. Der Einsatz ist für alle Branchen geeignet, insbesondere im Bereich der Automotive-Hersteller und deren Zulieferer sowie der Logistik. Weiteres Zubehör sind neue, flexibel steuerbare Einbauringlichter mit separat konfigurierbaren Ringlicht-Segmenten. Diese steigern nicht nur die Funktionssicherheit, sondern erweitern auch die Anwendungsmöglichkeiten durch einen erhöhten Arbeitsabstand. Die Funktion Elektronisches Scharfstellen (E-Fokus) reduziert außerdem Fehlerquellen beim Einrichten und in der Folge Stillstandzeiten.
Über die Steuerung Simatic S7-1500 lässt sich Simatic MV540 an das offene, cloudbasierte IoT-Betriebssystem Mindsphere anbinden. Dies eröffne neue Möglichkeiten zur Nutzung aktueller Produktionsdaten, sagt Siemens und weist außerdem auf die System- und Ausfallsicherheit hin, die durch die Integration in das TIA-Portal in Kombination mit den Siemens-IT-Security-Tests gegeben seien.
Die leistungsstarke Bilderfassung des Simatic MV540 basiert auf unterschiedlichen Auflösungen, der integrierten Beleuchtung und einer elektronisch steuerbaren Optik (E-Fokus). Neu ist auch die erleichterte Handhabung des Gerätes. Die One-Button-Konfiguration für Netzwerkparametrierung und die One-Button-Lesekonfiguration ermöglichen die Gerätekonfiguration ohne Adminrechte über Web-based Management (WBM). Kunden profitieren von reduzierten Trainings- und Stillstandzeiten durch die geräteunabhängige, einheitliche WBM-Bedienoberfläche, die ohne Installation zur Verfügung steht.
Der große Arbeitsspeicher von einem Gigabyte ermöglicht die erweiterte Nutzung der Autotrigger-Funktion, mit der sich Kosten für den Aufbau hochgenauer Mechanik in der Anlage einsparen lassen. Mit den zwei separat arbeitenden CPU-Kernen können sowohl Anlagen mit sehr hoher Taktrate als auch Anwendungen mit komplexer Algorithmik realisiert werden. Das optische Lesegerät ist besonders kompakt gebaut und eignet sich daher in Verbindung mit der hohen Schutzart IP67 für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen und für den Einbau bei beengten Platzverhältnissen. as









