Spanntechnik

Rüstzeit einsparen

Heinrich Kipp bietet mehrere Spannsysteme, die untereinander kompatibel sind. Ein Beispiel dafür ist das Uni-Lock-Fünfachs-Modulsystem kombiniert mit dem Uni-Lock-Nullpunkt-Spannsystem. Hiermit lässt sich eine hocheffiziente Maschinenausnutzung realisieren.

Uni-Lock-Nullpunkt-Spannsystem. (Bild: Kipp )

Der Maschinentisch wird mit dem Nullpunktspannsystem ausgestattet; schnell lassen sich dann andere Kipp-Spannsysteme wechseln. Das aufgesetzte Fünf-Achs-Modulsystem eignet sich für die Fünfseiten-Bearbeitung komplexer Werkstücke kleiner und mittlerer Größen. Werkstücke können entweder auf das Fünf-Achs-Modulsystem gespannt werden oder direkt auf das Nullpunkt-Spannsystem. Unproduktive Nebenzeiten, etwa das Umspannen oder Ausrichten des Werkstücks, entfallen komplett. Die Wiederholgenauigkeit beider Systeme liegt im Bereich von 0,005 Millimeter. Zentrales Element ist der Spannbolzen, der durchgängig für alle Spannsysteme verwendet wird. Durch die große Auswahl an Bolzen lässt sich fast jedes beliebige Werkstück spannen. Die Spannbolzen werden formschlüssig mit dem Spannelement verriegelt.

Das Fünf-Achs-Modulsystem ist durch die Erweiterung in der Systemgröße 80 und 50 Millimeter erhältlich. Beide Größen sind in einer Aufspannung untereinander kombinierbar, wodurch sich weitere Möglichkeiten der Werkstückbefestigung ergeben. Vorteil des 50er-Systems: Die störkantenfreie Fünf-Seiten-Bearbeitung kleiner Werkstücke sei optimal zu bewerkstelligen; hier beträgt die Spannkraft bis zehn Kilonewton. pb

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