Fördertechnik

Essen auf Rädern

Flurförderzeuge im Lagereinsatz
Wer täglich mehrere Hundert Europaletten mit Müsli, Cornflakes und Getreideflocken umschlägt, braucht leistungsfähige und zuverlässige Flurförderzeuge. Die Hahne-Mühlenwerke in Löhne entschieden sich erneut für Crown. Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis gab letztlich den Ausschlag.

Die 1848 gegründeten Mühlenwerke Hahne im ostwestfälischen Löhne sind ein bedeutender Cerealien-Hersteller und mit etwa 220 Mitarbeiter(inne)n einer der größeren Arbeitgeber am Ort. Die verarbeiteten Rohstoffe – Hafer, Mais und Gerste – stammen vorwiegend aus heimischen Erzeugergemeinschaften und zum Teil aus Direktimporten. Die Getreideerzeugnisse werden an Handelsketten im In- und Ausland geliefert. Der Exportanteil beträgt über 60 Prozent.

Umfangreiches Know-how, qualifizierte Mitarbeiter und fortgeschrittene Verarbeitungsmethoden sind die wesentlichen Faktoren bei der schonenden, industriellen Herstellung der Naturprodukte. Bei Erhaltung der natürlichen Nähr- und Vitalstoffe wird ein hohes Produktionsvolumen bewältigt. Dazu tragen moderne Technologie und ein leistungsfähiger Maschinenpark bei, der auch Flurförderzeuge für den innerbetrieblichen Transport umfasst.

Die Getreideerzeugnisse werden von der Produktion ins Mühlenlager und dann ins Zentrallager transportiert. Von dort erfolgt der Versand per LKW innerhalb Europas, darüber hinaus mit dem Schiff. Um diese Mengen zu bewältigen, ist eine effiziente Lagerwirtschaft mit modernen Transportmitteln erforderlich.

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Amerikanische Produkte „Made in Germany“

Für die Mühlenwerke war klar, dass sie ihre Auswahl aus den Top-10-Herstellern treffen werden. Hierzu haben Hahne-Mitarbeiter Stapler verschiedener Hersteller getestet und neutral bewertet. Schließlich entschied sich der Cerealien-Hersteller für Crown. „Das gute Preis-Leistungs-Verhältnis gab letztlich den Ausschlag.“, unterstreicht der technische Leiter Uwe Brandt. „Nach Gewichtung würde ich es lieber Leistungs-Preis-Verhältnis nennen.“, ergänzt Matthias Tuxhorn schmunzelnd, der Verkaufsberater der Crown-Niederlassung Köln. Ein großer Teil der Flurförderzeuge von Crown ist „Made in Germany“: Sie werden in Roding (Landkreis Cham) im Bayrischen Wald hergestellt. Auch dieser Umstand mag mit zur Entscheidungsfindung der Ostwestfalen beigetragen haben.

Bereits 1999 hatten die Mühlenwerke die erste Serie von Crown-Staplern geleast. Aufgrund der damaligen, positiven Erfahrungen hatte das Münchener Unternehmen bei den Löhnern bereits eine gute Ausgangsposition. Ein weiterer Grund war die angestrebte Typenbereinigung ihres Fuhrparks. Hinzu kommt, dass auch die Betreuung durch den Crown-Außendienst sehr gut funktioniert. So umfasst das Voll-Leasing neben der Finanzierung auch den Service der Fahrzeuge. Zusätzlich bietet Crown Schulungen für das Bedienpersonal an.

Stabile Rahmen und gute Sicht

In ihren Getreidelagern setzen die Löhner Spezialisten Frontstapler und Gabelhubwagen von Crown ein. Die Dreirad-Gegengewichtsstapler der Serie SC 3200 haben mit ihrer niedrigen Einstieghöhe und der breiten Trittstufe bequeme Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten auf beiden Seiten. Das runde Fahrerschutzdachrohr bietet in jeder Höhe einen guten Haltegriff. Dank des weit vorn liegenden Fahrerplatzes genießt der Bediener viel Kopf- und Schulterfreiheit. Das niedrig angebrachte Amaturenbrett sowie die ergonomisch geformte Lenksäule ermöglichen eine gute Sicht auf die Gabeln. So kann der Fahrer die Gabelspitzen präziser und schneller in die Paletten einführen, ohne sich nach vorn lehnen zu müssen. Die patentierte Fahrerschutzdachkonstruktion erweitert die Sicht nach oben. Die hochfesten Mastschienenprofile und verschweißte Rollenbolzen an beiden Mastseiten ermöglichen das sichere Transportieren und Positionieren schwerer Lasten in der Höhe. Die stark beanspruchbare Rahmen- und Mastbaugruppe federt durch ihre spezielle Konstruktion harte Stöße und Schläge ab, die beim täglichen Fahren über Rampen oder Manövrieren auf holprigen Bodenbelägen auftreten.

Der Geh-Gabelhubwagen WP 2300 wird von einem 24-Volt-Nebenschlussmotor angetrieben, hat 130 Millimeter Hubhöhe und 1600 beziehungsweise 2000 Kilogramm Tragfähigkeit. Dank seiner Breite von 712 Millimetern, der schlanken Deichsel und niedrigen Bauhöhe lässt er sich gut manövrieren. Die Variante WP 2335S mit feststehender Plattform, einer sicheren Rundum-Verkleidung und einem zweistufigen Bremssystem bietet zusätzlichen Komfort beim Langstreckentransport.

Der Gabelhochhubwagen WE 2300 ist für den Transport von Europaletten konstruiert. Er hat eine Tragfähigkeit von 1250 bzw. 1600 Kilogramm. Beide Ausführungen können mit einem TL-Mast mit 150 Millimeter Freihub oder einem TF-Zweifach-Mast mit Vollfreihub ausgeliefert werden. Eine gute Sicht des Fahrers ist nicht nur für das Einfahren in Paletten, sondern auch für das Absetzen von Paletten in der Höhe wichtig. Die Serie WE 2300 bringt dafür gute Voraussetzungen mit: Eine Antriebseinheit mit geringer Bauhöhe, der Freisichtmast mit ineinander versetzten Schienen, verdeckt angeordnete Hydraulikschläuche und eine Schutzscheibe aus Plexiglas TM sorgen dafür, dass der Fahrer eine optimale Sicht hat. Gunthart Mau

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