Fördertechnik
Eine Brücke für die Bahn
Die Herstellung und das Bewegen von Gleiskraftwagen, Schienenumsetz- oder Stopfmaschinen verlangt zum Teil nach schwerem Gerät. Eine neue Produktionshalle von Robel Bahnbaumaschinen in Freilassing wurde mit drei Kranbrücken ausgerüstet. Beauftragt war die Firma Brückner Krantechnik aus Waging am See in Zusammenarbeit mit dem Mannheimer Hebezeugspezialisten SWF Krantechnik. Die Spannweite der drei Kranbrücken beträgt 23,3 Meter, welche sich auf einer 60 Meter langen Kranbahn bewegen. Die Zweiträgerkranbrücken haben ein Eigengewicht von 14,4 Tonnen. Für die nötige Hubkraft sorgen fünf Elektroseilzüge, vier Zwei-Schienenkatzen und eine Einschienenkatze. Die Elektroseilzüge haben eine elektronische Hubwerksüberwachung die dem Anwender das Ablesen der relevanten Eckdaten des Krans ermöglicht. Auf einem Display kann man unter anderem die aktuelle Last am Haken, die Anzahl der Starts oder die Temperatur der Hubmotoren ablesen. Für die stufenlose und materialschonende Kran- und Katzfahrt sorgen serienmäßig verwendete Frequenzumrichter. Die Hubwerke mit 25 Tonnen Haupt- und zehn Tonnen Hilfshub sind über eine CANbus Lösung untereinander vernetzt. Somit ist ein Tandembetrieb mit Lastsummierung möglich.
Die drei Brückenkrane wurden binnen einer Woche von dem Kranbauspezialisten gebaut und beim Anwender in Betrieb genommen. Bei der Installation durch das Team, bestehend aus Kranmonteuren und Steuerungstechnikern, konnte man in der neuen Produktionshalle problemlos ein Mobilkran einsetzen, da die Räumlichkeit zu dem Zeitpunkt noch leer stand. Guido Matthes









