Programmieren für die Logistik
120 Schüler und Studenten beim Knapp Coding Contest 2018
Bereits zum 7. Mal traf sich die Coding Community zum Programmierwettbewerb im Knapp-Headquarter in Hart bei Graz. Mit rund 120 Schülern und Studenten aus fünf Bundesländern – Steiermark, Wien, Oberösterreich, Kärnten sowie dem Burgenland – und erstmals auch aus Deutschland – hat sich die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel erhöht. Eigene Bewerbungskriterien für Schüler und Studenten sorgten für optimale Chancengleichheit und sechs strahlende Gewinner.
Beim Programmierwettbewerb können IT-Talente ihre Coding-Skills zeigen, Erfahrung sammeln und ihr Wissen an einer kniffligen Programmieraufgabe aus der Logistikpraxis testen. „Der Knapp Coding Contest ist mittlerweile innerhalb der Community die Challenge, die es zu schlagen gilt“, freut sich Knapp-Personalleiter Ingo Spörk über das große Interesse am Programmierwettbewerb. Der Intralogistik-Experte Knapp beschäftigt 3.700 Mitarbeiter weltweit. Mit über 2.500 Mitarbeitern – davon mehr als 1.000 im IT-und Softwarebereich – ist das Unternehmen einer der größten IT-Arbeitgeber in der Steiermark. „Logistik ist eine Zukunftsbranche mit interessanten Karriereperspektiven. Mit dem Coding Contest wollen wir Schüler und Studenten, die eine IT-Ausbildung absolvieren, frühzeitig für die spannenden Aufgaben und die hervorragenden Karrierechancen in unserem Unternehmen begeistern, aber auch dazu beitragen das Image der Logistik zu verbessern“, so Spörk.
Die bestmögliche Lösung
2,5 Stunden Zeit zur Entwicklung eines Software-Moduls – wahlweise in Java oder C#: Die IT-Talente waren mit Begeisterung und viel Kreativität dabei eine Programmieraufgabe aus dem Logistikalltag zu lösen. „Die jungen Leute hatten die Aufgabe die Bewegungen eines Shuttles in einem automatisierten Lager so zu steuern, dass die anfallenden Arbeitsaufträge mit möglichst geringem Aufwand erledigt werden können“, beschreibt Knapp Logistik- und Softwareexperte Mario Löfler die herausfordernde aber lösbare Aufgabenstellung.

Knapp-Start-up Ivii visualisiert Montageprozess
Im Zentrum der Getriebeproduktion für Motorradanwendungen stehen bei Pankl High Performance Systems Montagearbeitsplätze, die im Ware-zur-Person-Verfahren just in time mit Komponenten versorgt werden sowie den Arbeitsprozess via Bilderkennungssystem überwachen und anleiten.
Die Gewinner und Chillout
Nach über zwei Stunden intensiver Programmierarbeit und dem anschließenden Chillout wurden die Sieger in den beiden Kategorien gekürt. Den Wettbewerb und somit das Preisgeld von je 1.000 Euro gewinnen Daniel Fangl von der TU Wien und Alexander Dietrich von der HTL Kaindorf. Über den 2. Platz und jeweils 800 Euro freuen sich Robert Tieber von der TU Graz und Michael Krickl, HTL Kaindorf. Benjamin Potzmann, TU Wien, und Thomas Neumann, HTL Kaindorf, sichern sich die 3. Plätze und gewinnen jeweils 500 Euro. Ein iPad mini 4 nimmt Fabian Rossmann von der HTL Pinkafeld mit nach Hause. Als beste teilnehmende Institutionen wurden die HTL Rennweg Wien, die TU Graz und die HTL Kaindorf prämiert.
Neben attraktiven Preisen bietet sich im Rahmen des Coding Contests auch die Möglichkeit Kontakte ins Unternehmen zu knüpfen. Viele Teilnehmer nutzten die Chance mit den Software-Experten über die Aufgabe zu diskutieren und sich über Karrierewege bei Knapp zu informieren. kp










