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Artikel und Hintergründe zum Thema

Atorn-Sortiment ausgebaut

Hahn+Kolb Werkzeuge wächst in allen Bereichen

Der Werkzeug-Dienstleister und Systemlieferant Hahn+Kolb erzielte im abgelaufenen Jahr 2014 eine Umsatzsteigerung von mehr als 9 %. Hauptumsatztreiber waren die Produktbereiche Betriebseinrichtungen sowie Mess- und Prüftechnik.

Die Mitarbeiterzahl stieg 2014 um rund 50 auf aktuell 850 weltweit. 2015 strebt das Ludwigsburger Unternehmen ein vergleichbares Wachstum an und investiert vor allem in Personal, in den Ausbau des internationalen Vertriebsnetzes sowie in die gezielte Weiterentwicklung der Produktbereiche. Zum 1. Januar startete bereits die neue Tochter H+K Benelux.

„Alle Ziele, die wir uns für 2014 gesetzt haben, wurden erfüllt“, freut sich Gerhard Heilemann, Sprecher der Geschäftsleitung von Hahn+Kolb. „Das Logistikzentrum in Ludwigsburg läuft erstklassig und hat, wie von uns geplant, den Grundstein für weiteres Wachstum gelegt.“

Mit insgesamt 218 Millionen Euro Gesamtumsatz und einem Umsatzplus von mehr als 9 % setzt der Werkzeug-Dienstleister seinen Expansionskurs fort. Vor allem der steigende Absatz von Betriebseinrichtungen sowie von Produkten aus dem Bereich Mess- und Prüftechnik trug zur Umsatzsteigerung bei. Im Kernbereich Zerspanung wurde bei der führenden Marke Atorn das Produktspektrum signifikant erweitert. Katrin Hummel, Mitglied der Geschäftsleitung bei Hahn+Kolb, erklärt: „Ende 2014 umfasste das Atorn Programm mehr als 19.000 unterschiedliche Artikel rund um Zerspanungs- und Spannwerkzeuge, Messmittel, Werkstattbedarf und Betriebseinrichtungen. Und auch 2015 werden wir das Sortiment insbesondere für die Metallbearbeitung gezielt weiterentwickeln.“

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Strategie bewährt sich

Die Produktstrategie mit den Kernbereichen Zerspanung, Betriebseinrichtungen sowie Mess- und Prüftechnik hat sich für den Großhändler somit bewährt. Hahn+Kolb wird 2015 in allen Bereichen das Sortiment um neue Lösungen ergänzen. Möglich machen dies auch tragfähige, teils exklusive Vertriebskooperationen. „Mit Wohlhaupter, dem Hersteller für Präzisionswerkzeuge, verfolgen wir seit knapp zwei Jahren eine äußerst erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Kooperation mit Mahr im Bereich Messtechnik ist 2014 ebenfalls hervorragend angelaufen. Das wollen wir weiter stärken und ausbauen“, bekräftigt Hummel. Auch der E-Commerce bietet Potenzial: Die Hahn+Kolb-Tochter SVH24.de wurde erfolgreich etabliert und die Weiterentwicklung des elektronischen Handels gehört zu den zentralen Themen für das Jahr 2015.

Qualifizierte Mitarbeiter und praxisnahe Kundenberatung

2014 stand für Hahn+Kolb ganz im Zeichen des neuen Markenauftritts „Let’s work together“. Der Claim spiegelt sich auch in der um insgesamt 50 auf aktuell 850 gestiegenen Mitarbeiterzahl wider. „Die wachsende Zahl an Bewerbungen zeigt, dass unser Unternehmen für viele ein attraktiver Arbeitgeber ist“, sagt Gerhard Heilemann. „Um unsere Kunden im In- und Ausland umfassend zu beraten, sind diese qualifizierten Mitarbeiter unser Kapital.“ Um die Mitarbeiter in ihren Themen fit zu machen, fanden 2014 mehr als 170 Einzelseminare mit fachlichen und methodischen Inhalten statt. Von diesem Know-how profitierten auch über 870 Teilnehmer in rund 20 Kunden-Seminaren. Im angeschlossenen Technikzentrum konnten sich außerdem etwa 2.000 Besucher einen praxisnahen Produktüberblick verschaffen. Um der stetig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, plant der Werkzeug-Dienstleister auch hier ergänzende Angebote.

International weitere Marktanteile gewinnen

Auch im Ausland setzt sich Hahn+Kolb Wachstumsziele. Mit dem internationalen Sales-Team sollen in den angestammten Auslandsmärkten weitere Marktanteile erobert und Großkunden weltweit adäquat betreut werden. In Belgien und den Niederlanden ist seit dem 1. Januar 2015 die neu gegründete Hahn+Kolb Tools Benelux aktiv. Von Almelo in den Niederlanden aus bietet die Niederlassung das komplette Produktsortiment von über 60.000 Artikeln an. „Nach einem zukunftsweisenden Jahr 2014 haben wir uns für 2015 große Ziele gesteckt und die wollen wir erreichen – es ist noch Luft nach oben“, resümiert Geschäftsführer Heilemann. kf

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