ZAM: Plattform für den Wissensaustausch
Maschinenbauer werden stärker
Im September 2015 ist das Innovationsnetzwerk Zukunftsallianz Maschinenbau (ZAM) an den Start gegangen, aktuell zählt das Netzwerk bereits 30 Mitglieder und Partner aus Maschinenbau, Systemlieferanten der Branche, Engineering-Unternehmen und angewandter Forschung.
Beim dritten Innovationsdialog am 12. Mai 2016 beim Neumitglied Nord Drivesystems konnte die ZAM planmäßig die Regionalsektion Nord starten. Hier sind Unternehmen aus dem Wirtschaftsraum rund 150 Kilometer rund um Hamburg/Bremen angesprochen, die künftig zum regelmäßigen Wissens- und Erfahrungsaustausch zusammenkommen. Im zweiten Halbjahr 2016 plant die den Start der Regionalsektion West im Wirtschaftsraum Köln/Düsseldorf/Dortmund. Die Gründung einer Regionalsektion Ost steht dann für das erste Halbjahr 2017 im Kalender; hier sind die Maschinenbauer und Systemlieferanten Mitteldeutschlands angesprochen, sich dem Wissens-Netzwerk anzuschließen.
Getriebebau Nord schätzt Vernetzung mit Partnern
In der Zukunftsallianz Maschinenbau sieht Nord Drivesystems eine Chance für eine gute Vernetzung mit Partnern in Industrie und Wissenschaft: „Eine solche Vernetzung ist wichtig, wenn es darum geht, neue Technologien oder Geschäftsprozesse erfolgreich zu implementieren. So können wir sicher Impulse geben, wie zum Beispiel die Vernetzung mit unseren Kunden unsere Produkte, die heute schon Industrie-4.0-ready sind, oder Möglichkeiten Predictive Maintenance effizient in Prozesse zu integrieren. Weiter haben wir in unserer Produktion viele Themen wie die vernetzte Fertigung von Produkten, Intelligenter Materialfluss vom Lieferanten über die Produktion bis zum Kunden oder autonome Fertigungszellen“, lässt das Unternehmen wissen.
ZAM unterstützt regionalen Erfahrungsaustausch
„Unser Ziel ist es, dass Unternehmen unserer Zielgruppe in angemessener Entfernung von ihrem Firmensitz eine regionale Struktur unseres Netzwerks zum Wissens- und Erfahrungsaustausch finden und mitgestalten können“, sagt Gerald Pörschmann, der dem ZWAM vorsteht. Strategische Fragen, die Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle sind aktuelle Themen, die derzeit bewegen und eine Plattform des Wissens- und Erfahrungstransfers bedürfen. Die ZAM konnte von Anfang an auf starke Partner setzen, etwa auf Harting, Miele oder Dassault Systemes.
„Wir wollen insbesondere die kleinen und mittelgroßen Unternehmen des Maschinenbaus und der industriellen Automatisierungstechnik nördlich der Mainlinie im globalen Wettbewerb stärken“, versichert Gerald Pörschmann. „Es geht um komplexe Themen wie Cross-Innovation“. Im Rahmen der Veranstaltungsformate Innovationsdialog, Innovations-Werkstatt sowie Management-Werkstatt wurden bisher sechs Fachtagungen in Unternehmen sowie Workshops zu speziellen Zukunftsthemen durchgeführt. Eine Delegationsreise unter dem Motto „Digitaler Produktentstehungsprozess der Zukunft“ nach Paris zum Firmensitz des Gründungsmitglieds Dassault Systemes im April 2016 war Höhepunkt der bisherigen Aktivitäten. pb










