Industrie 4.0-Preis für Virtual Fort Knox
Modell für den Mittelstand
Die am Fraunhofer IPA entwickelte IT-Plattform „Virtual Fort Knox (VFK)“ wurde beim Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ ausgezeichnet.
Der Wettbewerb, den die „Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg“ im November 2015 ins Leben gerufen hat, prämiert Konzepte und Anwendungen zur intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen. Das Besondere an der Lösung ist, dass sie an zahlreiche Demonstratoren angebunden ist und Industrie 4.0 damit erlebbar macht.
Die Allianz Industrie 4.0 wurde im März 2015 vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft (MFW) gegründet. Ziel ist, den Unternehmen aus Baden-Württemberg, vor allem KMU, die Potenziale von Industrie 4.0 vorzuführen. Der Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ zeichnet dabei Lösungen aus, die bereits umgesetzt wurden und den Mehrwert von Digitalisierung und Vernetzung praktisch aufzeigen.
Services aus der Cloud unmittelbar nutzbar
Als Cloud-Lösung ermöglicht die VFK-Plattform, Daten und Services aus der Produktion intelligent zu vernetzen und so die Produktion zu optimieren. Der Nutzer kann sich auf einem Online-Marktplatz die benötigte Lösung frei zusammenstellen und unmittelbar loslegen. Das soll nicht nur ein Höchstmaß an Flexibilität bei hoher Datensicherheit gewährleisten. Zudem sind die verschiedenen Angebote auch ohne aufwendige und kostspielige lokale IT-Infrastruktur verfügbar.
„Mit der VFK-Forschungsplattform lassen sich die Mehrwerte einer intelligenten Vernetzung von Services, basierend auf Industrie 4.0-Konzepten, gut aufzeigen, weil das System mit vielen realen Demonstratoren aus unserem Applikationszentrum verknüpft ist“, erklärt IPA-Abteilungsleiter Joachim Seidelmann. Das Augenmerk des Fraunhofer IPA liegt dabei auf der einfachen Bereitstellung von Services über die Plattform. Damit soll insbesondere der Mittelstand in die Lage versetzt werden, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. bw









