Festo räumt beim Red Dot Award gleich fünfmal ab

Statt Treppchen gleich ein Treppenhaus

Beim diesjährigen Red Dot Design Award konnte Festo die Jury mehrfach überzeugen. Das Produktdesign des Magnetventil mit Namur-Schnittstelle VSNC, des Elektrozylinder ESBF, des pneumatischen Linearantriebs DDLI, des adaptiven Greifer DHAS und der multimedialen Lernumgebung Tec2Screen überzeugte die internationale Jury.

Für Festo beim Red Dot Award siegreich (v. l. n. r.):Peschel, Jörg; Xie, Zugang; Rautenbach, Klaus; Loser, Madlen; Grimm, Thilo; Häckel, Thomas; Kunze, Eberhard, (Foto: Festo)

Innovationsgrad, Funktionalität und formale Qualität standen bei der Beurteilung an erster Stelle. Neben 4.926 weiteren Einreichungen aus insgesamt 56 Ländern wurden die fünf Produkte von Festo für ihr herausragendes Produktdesign ausgezeichnet.

Ein Linearantrieb, ein Greifer, ein Elektrozylinder, ein Magnetventil und eine multimediale Lernumgebung haben auf den ersten Blick keinerlei Gemeinsamkeiten. Dennoch verbindet diese fünf Produkte von Festo etwas: Sie alle verfügen über mehrere Funktionen und sind dadurch mit verschiedenen Objekten oder Ebenen kompatibel. Diese vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, das gleichzeitig herausragende Design und die formale Qualität stehen bei diesen Produkten jeweils im Vordergrund.

Das Magnetventil mit Namur-Schnittstelle VSNC kann direkt auf Schwenkantriebe montiert werden und damit das Öffnen und Schließen von Armaturen wie Kugelhähne und Absperrklappen steuern. (Foto: Festo)

Das Magnetventil, das mit allen kann
Ein Paradebeispiel für kreatives Engineering und Design ist das Magnetventil mit Namur-Schnittstelle VSNC, das in Applikationen verschiedener Industriesegmente der Prozessautomation zum Einsatz kommt: Das Magnetventil VSNC kann, dank der standardisierten Schnittstelle, ohne Zubehörteile direkt auf Schwenkantriebe montiert werden und damit das Öffnen und Schließen von Armaturen wie Kugelhähne und Absperrklappen steuern. Die Kombination mit unterschiedlichen Herstellern wird somit gewährleistet.

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Der „clean Look“ des ESBF Elektrozylinder ist besonders für die Lebensmittelindustrie ein Vorteil, da leichte Reinigung damit gewährleistet wird. (Foto: Festo)

Der Elektrozylinder, der clean überzeugt
Beim ESBF Elektrozylinder handelt es sich um einen universellen Antrieb, der für industrielle Anwendungen mit hohen Vorschubkräften entwickelt wurde. Außerdem gibt es ihn auch in einer Spezialausführung für die Lebensmittelindustrie. „Damit sich der Zylinder bei ab und an auftretender Verschmutzung leicht reinigen lässt, erhielt er eine Form mit wenigen Störkanten und abgerundeten Radien“, sagt Produktmanager Thomas Häckel diesen sogenannten „clean look“.

Der pneumatische Linearantrieb DDLI der bis zu 180 Kilogramm präzise positionieren kann und gleichzeitig berührungslos und absolut messend die Position des bewegten Teils ermittelt. (Foto: Festo)

Der Linearantrieb, der Kraft mitbringt
Zwei Funktionen in einem Gehäuse kennzeichnen auch das Design des pneumatischen Linearantriebs DDLI. Er sitzt in den Führungen von Fertigungsanlagen und kann Massen von bis zu 180 Kilogramm präzise positionieren. Anwender aus der Lebensmittel- und Automobilindustrie schätzen dabei das integrierte Messsystem, das gleichzeitig berührungslos und absolut messend die Position des bewegten Teils ermittelt. Produktmanager Klaus Rautenbach betont: „Die Form kommuniziert die im Profil integrierte Funktion, wirkt aber gleichzeitig kompakt und robust.“

Der adaptive Greifer DHAS ist besonders geeignet, empfindliche Objekte mit unregelmäßiger Geometrie zu greifen. (Foto: Festo)

Der adaptive Greifer, der alles packt
Zwei flexible, über Zwischenstege, miteinander verbundene Bänder bilden die Grundstruktur des DHAS. Dieser feste, aber gleichzeitig flexible Greifer aus Polyurethan passt sich der Kontur eines Werkstücks problemlos an, ohne es zu beschädigen. Besonders geeignet ist er daher zum Greifen empfindlicher Objekte mit unregelmäßiger Geometrie. Das einfache Wirkungsprinzip wird durch die schlichte und reduzierte Gestaltung zusätzlich unterstrichen.

Die Lernumgebung Tec2Screen schafft die logische Verbindung von virtueller und realer Anwendung und ermöglicht so ein intuitives Lernen. (Foto: Festo)

Die Lernumgebung, die Virtualität und Realität verbindet
Festo Didactic ist es gelungen die Technik auf den Bildschirm zu projizieren. Tec2Screen schafft die logische Verbindung von virtueller und realer Anwendung und ermöglicht so ein intuitives Lernen. Durch diesen multimedialen Lernbegleiter kann der Lernende nachvollziehen, was Kontroll- und Steuerungsbefehle in einer Anlage bewirken und wie verschiedene Komponenten miteinander interagieren. Der mobile Lernbegleiter besteht aus einem Tablet, der Basiseinheit, den Connects und den online-Kursen.

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