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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kegelstirnradgetriebe

Läuft sauber – auch bei Hitze

Lagertechnik für Hygiene-Antrieb. Im Kegelstirnradgetriebe von Ströter sorgt Lagertechnik von Findling Wälzlager für einen zuverlässigen Lauf.

Das Kegelstirnradgetriebe ist für die Lebensmittel- und Pharmabranche sowie die chemische Industrie konzipiert. Die passende Lagertechnik kommt von Findling. (Foto: Findling)

Lösungen im Hygienic Design werden vor allem in der Lebensmittel- und Pharmabranche sowie in der chemischen Industrie nachgefragt. Dort bestehen höchste Ansprüche an Hygiene sowohl an die Produkte selbst, aber auch die Anlagenkomponenten: Wenn diese sich nicht gut reinigen lassen, können chemische oder mikrobiologische Kontaminationen in den Produktkreislauf gelangen. Das Kegelstirnradgetriebe von Ströter Antriebstechnik erfüllt diese Anforderungen an Reinheit und Robustheit. Es hat eine Antriebsleistung von 0,18 bis 1,1 Kilowatt. Die Lösung ermöglicht hohe Übersetzungen von i = 7:1 bis 180:1 und Drehmomente bis 280 Newtonmeter. Getriebe und Motor sind komplett gekapselt, unbelüftet und entsprechen der Schutzklasse IP69. Diese Antriebslösung ist vor allem für die Lebensmittel- und Pharmabranche sowie die chemische Industrie konzipiert. Motor und Getriebe sind komplett in Edelstahl ausgeführt und eignen sich für den Einsatz in hygienischen Prozessen, da sie sich problemlos mit allen in diesen Bereichen gängigen Verfahren reinigen lassen und korrosionsbeständig sind. Beim Design wurden scharfe Kanten, Hinterschnitte oder Nuten vermieden. Die passende Lagertechnik kommt von Findling; das Unternehmen liefert Zylinderrollen-, Kegelrollen-, Schrägkugel- und Radialrillenkugellagern sowie Innenringe für die Ströter-Produkte.

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Hitzebeständige Wälzlager verbaut
Im neuen Kegelstirnradgetriebe sind Kegelrollenlager des Typs 30202 verbaut, Dünnringlager der Baureihe 16009 und Zylinderrollenlager in einer NUP-Ausführung. Ausschlaggebend waren die lange Lebensdauer und eine gute Temperaturbeständigkeit. Da der Elektromotor nicht zwangsbelüftet ist, ergeben sich höhere Betriebstemperaturen. Die im Motor erzeugte Wärme wird ausschließlich über die Oberfläche von Motor und Getriebe an die Umwelt abgegeben und nicht durch einen Lüfter abtransportiert. Entsprechend wählte Ströter besonders hitzebeständige Wälzlager-Typen. Die eingesetzten Baureihen eignen sich kurzfristig bis zu einer Temperatur von 150 Grad und im Dauerbetrieb bis 120 Grad Celsius.

In der Kegelradstufe des Getriebes kommen Kegelrollenlager zum Einsatz – Kraftpakete, die sowohl Radial- als auch Axialkräfte aufnehmen und in diesem Anwendungsbereich eine wirtschaftliche Lösung sind. In den hochbelastbaren Ausführungen des Getriebes verbaut Ströter in der Kegelradstufe alternativ Zylinderrollenlager. Der Typ NUP nimmt nicht nur hohe radiale Kräfte auf, sondern auch Axialkräfte in beide Richtungen. Im Stirnrad des Getriebes setzen die Antriebsexperten aufgrund der kompakten Bauweise Dünnringlager ein. In der Abtriebswelle schließlich wirken aufgrund der hohen Übersetzung nur geringe Kräfte, hier sind normale Kugellager ausreichend. Auf Dichtung und Befettung wurde komplett verzichtet – das Getriebe ist mit synthetischem Öl befüllt, das durch die offenen Lager laufen kann und diese somit schmiert. pb

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