Gewindetriebe

Auf und zu im Schienenverkehr

Neue Techniken oder Werkstoffe befruchten die Mechanik und formulieren die Anforderungen an diese laufend neu. Deshalb ist die Mechanik eine lebendige Wissenschaft. Die darin liegenden Chancen setzt der Schweizer Gewindespezialist Eichenberger erfolgreich um und es gelang ihm, sich in der Nische Antriebstechnik mit seinen maßgeschneiderten gerollten Gewindetrieben zu etablieren.

Gewindetrieb von Eichenberger.

Wenn es um die Mobilität geht, vertrauen Milliarden von Menschen im öffentlichen Verkehr auf die Verlässlichkeit der Schienenfahrzeuge. Bei zukunftsfähigen Mobilitätskonzepten spielen Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Lärm- und Schadstoffreduktion eine fundamentale Rolle. In der gegenwärtigen Materialforschung bestimmen „preiswerter, leichter, fester“ aber auch die wesentlichen Trends. Gewichtseinsparungen, CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch können durch Leichtmetall gesenkt werden, größere Reichweiten sind realisierbar. Beim Einstieg in die öffentlichen Verkehrsmittel kann es leicht zu Verzögerungen und unvorhergesehenen Zwischenfällen kommen. Deshalb hat die Beschaffenheit der automatischen Schiebetürsysteme einen entscheidenden Einfluss auf Sicherheit und Komfort der Reisenden und außerdem auf die Wirtschaftlichkeit. Das Herzstück dieser Türsysteme bildet der Linearantrieb. Die Türen sollen sich leicht und schnell verschieben. Im Falle eines Stromausfalls darf das Spindel-Mutter-System keine Selbsthemmung aufweisen. Das Ziel der Konstrukteure bestand darin, eine kostengünstigere Lösung für die Bewegungsaufgaben im Inneren dieser Antriebseinheiten zu entwickeln. Der Aluminium-Steilgewindetrieb mit Sonderprofil Durchmesser 20 mm, Steigung 80 mm, Typ Speedy, ist die Antwort, die das Schweizer Unternehmen Eichenberger Gewinde gibt.

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Die neuartige Kombination der speziellen hartanodisierten Aluminium-Steilgewindespindel 20 / 80 und der Kunststoffmutter (Mutternwerkstoff je nach Anwendungsfall), ist so konzipiert, dass eine Herstellung der Spindel im Fertigungsverfahren Kaltumformung möglich ist. Durch das Verfahren des Gewinderollens ergeben sich bekanntlich bemerkenswerte Vorteile in Bezug auf die Verfestigung, die Rauheitswerte und die Kerbempfindlichkeit. Wenn die verschiedenen Komponenten (ideales Rohmaterial / Legierung, tadellose Kaltumformung, eigens für den Rollprozess in CH-Burg hergestellte Gewinderollwerkzeuge) in perfektem Einklang stehen, kann der Materialfluss für dieses hohe Steigverhältnis optimal verlaufen. Mit dem Sonderprofil des Gewindes findet eine komplett andere Abstützung statt. Das Kippmoment wird über den Außendurchmesser der Spindel aufgefangen, was für einen reibungslosen Betrieb sorgt und ein Verklemmen verhindert. ee

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