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Artikel und Hintergründe zum Thema

Antriebstechnik

Angesichts steigender Betriebskosten

rückt die Anwendung elektrischer Antriebe in ehemals klassischen Anwendungen für Fluidlösungen immer stärker in den Mittelpunkt. Elektrische Antriebe sind seit jeher dort gefragt, wo zwischen der Anfangs- und Endlage weitere Positionen angesteuert werden oder wo Bewegungen zu synchronisieren sind. Zunehmend lohnt sich der Einsatz elektrischer Stellzylinder auch in einfachen Anwendungen mit zwei Endlagen, die angefahren werden. Vor allem bei sehr kurzen Taktzeiten und schweren Lasten müsste ein Pneumatikzylinder groß dimensioniert werden, um die Anforderungen zu erfüllen, und der Druckluftverbrauch wäre entsprechend hoch. Hier lassen sich durch den Einsatz eines Elektrozylinders Energiekosten sparen. Die Ansteuerung des Zylinders ermöglicht die optimale Ausnutzung der Energie: Die Beschleunigung erfordert die meiste Kraft, die aber nur über einen Bruchteil der gesamten Positionierzeit angewendet werden muss. Eine dosierbare Energiezufuhr optimiert hier die Energiebilanz. Darüber hinaus kann ein Teil der kinetischen Bremskraft wieder in elektrische Energie umgewandelt werden. Im Gegensatz hierzu muss die Beaufschlagung mit Druckluft über die gesamte Wegstrecke mit vollem Druck erfolgen, und das Stoppen an den Anschlägen verbraucht die Bremskraft, ohne sie weiter zu nutzen.

Je länger ein elektrischer Stellzylinder in Betrieb ist, desto größer wird sein Sparpotenzial. Diese Relation wird mit weiter steigenden Energiepreisen noch deutlicher. Da Schätzungen eine Verdopplung in den kommenden fünf Jahren annehmen, wird der sinkende Einfluss der Investitionskosten zugunsten der Lebenszykluskosten auf das Maschinendesign offensichtlich. Mittlere Verfahrwege und Vorschubkräfte bis etwa 100 kN lassen sich heute ideal mit den Elektro-Stellzylindern von A-Drive umsetzen. Diese liefern hohe Flexibilität bei kompakten Einbaumaßen. Typische Applikationen für diese Aktoren sind Verpackungsmaschinen, Prüfstände, Schweißzangen sowie Maschinen in so unterschiedlichen Branchen wie Halbleiterfertigung und Holzverarbeitung. st

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