Hochleistungspolymere

Mara Hofacker,

Stratasys und Solvay mit neuen FDM-Materialien

Stratasys hat ein autorisiertes Partnerprogramm zur Materialherstellung eingeführt, mit dem das Angebot an Hochleistungspolymeren für Unternehmen erweitert werden soll, die die FDM-Technologie von Stratasys einsetzen. Im ersten Schritt wurde Solvay, Hersteller von Advanced Materials, ausgewählt, um die Einführung des Programms und die Lieferung neuer Polymere für die Stratasys F900 zu unterstützen.

Durch die Zusammenarbeit zwischen Stratasys und Solvay soll die Palette an Hochleistungspolymeren für die Industrie erweitert werden, angefangen mit der Stratasys F900. © Stratasys

Seit mehr als zwei Jahrzehnten unterstützt Stratasys Kunden bei der Entwicklung langlebiger, hochreproduzierbarer 3D-gedruckter Bauteile für Hochleistungsumgebungen. Hierbei kommen fortschrittliche Materialien wie FDM Nylon 12CF, FDM TPU 92A und Antero 800NA auf PEKK-Basis zum Einsatz. Im Rahmen des Programms für autorisierte Materialpartner wird Solvay auf exklusive Werkzeuge und das Fachwissen von Stratasys zugreifen, um Materialien zu entwickeln, die den Qualitäts- und Leistungsstandards von Stratasys entsprechen. Beide Partner stützen ihre Zusammenarbeit auf eine Roadmap für autorisierte Materialien, um Solvay bei der Auswahl und Entwicklung von Materialien für die FDM-Drucker von Stratasys zu unterstützen.

„Stratasys erweitert das Portfolio von fortschrittlichen, spezialisierten Materialien für Hochleistungs-FDM-Drucker, damit Unternehmen den 3D-Druck problemlos in ihrer Produktion einsetzen können“, so Rich Garrity, President, Americas bei Stratasys. „Durch die gemeinsame Nutzung unseres Fachwissens mit Solvay können Kunden auf eine breite Palette von Hochleistungsmaterialien zurückgreifen – bei gleichbleibender Qualität und Zuverlässigkeit, die von hochleistungsfähigen FDM-Materialien erwartet werden.“

Anzeige

„Mit dieser strategischen Partnerschaft kombinieren wir die Führungsrolle von Stratasys im Bereich des FDM-3D-Drucks mit der Führungsrolle von Solvay bei der Entwicklung von AM-Hochleistungsmaterialien für die anspruchsvollsten Anwendungen in einer Vielzahl von Branchen“, sagt Christophe Schramm, Business Manager Additive Manufacturing bei Solvay’s Specialty Polymers Global Business Unit. „Dies entspricht ganz dem Anspruch von Solvay, die Grenzen der leistungsstarken additiven Fertigung zu erweitern.“

Stratasys präsentiert seine Kooperationsvereinbarung mit Solvay auf der Rapid + TCT 2019 im Cobo Center in Detroit, Michigan. Besucher können sich am Stratasys-Stand (Nr. 1201) informieren. 

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

3D-Druck

STL- und Scan-Daten reparieren

Mit der neuesten Version der 3D-Printing-Software 4D_Additive von CoreTechnologie lassen sich 3D-Scandaten und andere STL-Dateien mit einer sogenannten „Marching Cube“-Funktion in kürzester Zeit in geschlossene Volumenkörper verwandeln und...

mehr...
Anzeige
Anzeige

Roboterbasierter 3D-Druck

Kunststoff trifft Metall

Roboterbasierter 3D-Druck auf metallische Grundkörper: Wissenschaftler der TU Braunschweig forschen an der individuellen Fertigung von Kunststoff-Metall-Bauteilen. Ein neu entwickelter Prozess zur Oberflächenstrukturierung stellt dabei den festen...

mehr...
Anzeige

Additive Fertigung

3D-Druck in der Luft- und Raumfahrt

Die Weiterentwicklung des 3D-Drucks in der Luft- und Raumfahrt treibt die Effizienz in der Wertschöpfungskette voran und löst Probleme bei der Produktion. Scott Sevcik, VP Aerospace von Stratasys, beschreibt, warum diese Technologie bei großen OEMs...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige