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Artikel und Hintergründe zum Thema

FDM-Filament

Andreas Mühlbauer,

Abriebfeste Bauteile selbst drucken

Mit Iglidur I190 lassen sich verschleißfeste Sonderteile wie Gleitlager mit einer hohen mechanischen Biegefestigkeit drucken. © Igus

Oftmals sind gleitende und verschleißfeste Sonderteile schnell konstruiert, doch eine Sonderanfertigung im Spritzguss oder in der mechanischen Bearbeitung ist aufwendig und schlägt bei einer geringen Stückzahl stark zu Buche.

Daher greifen immer mehr Betriebe auf die Fertigung ihrer Sonderteile im 3D-Druck zurück. Um hochbelastbare Bauteile drucken zu können, hat Igus einen neuen Allrounder-Werkstoff entwickelt. Iglidur I190 eignet sich auch für die Konstruktion von Gleit-Komponenten für Multi-Material-Bauteile, da es sich sehr gut mit hochsteifen Materialien verbindet. Das schmiermittelfreie Filament ist auf allen handelsüblichen geschlossenen 3D-Druckern mit einer beheizbaren Druckplatte einfach zu verarbeiten. Die gedruckten Teile können auch bei Temperaturen von bis zu 90 °C eingesetzt werden. Insgesamt acht Filamente bietet Igus derzeit für das FDM-Verfahren sowie drei Hochleistungspolymere für das SLS-Verfahren an.

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