Zulieferer
Allemal einen zweiten Blick wert
ist die neue Zwischenlage vom Typ M-Tech S von Georg Martin allein schon wegen ihrer geringen Dicke von gerade mal 10 Mikrometern. Außerdem stimmt der Zulieferer die hauchdünne Metallfolie mit hochgenauen Präzisionsstanzungen auf den Einsatzfall ab. Wo immer Bauteile zu Funktionseinheiten zusammenfinden müssen führt der Einsatz metallischer Zwischenlagen für den Toleranzausgleich meist zu Verbesserungen im gesamten Lebenszyklus der technischen Einheiten. Auch die Neuentwicklung dient dazu, Montage- und Instandhaltungsprozesse erheblich zu vereinfachen. Denn die nur 0,010 mm dicke Metallfolie aus Edelstahl oder Messing kann als Mittel der Fein(st)abstimmung in der Baugruppen-Montage teure Schleifarbeiten ersetzen. Durch die Entwicklung innovativer Präzisionswerkzeuge ist Martin zudem in der Lage, in die hauchdünne Folie hochgenaue, kundenspezifische Stanzungen einzuarbeiten. Insbesondere wenn der Anwendungsfall eher einfachere Geometrien erfordert, erweist sich dieses Präzisionsstanzen als überaus wirtschaftliche Alternative zum Laserschneiden und chemischen Ätzen.
Typische Einsatzgebiete für die neue Metallfolie sind die Abstimmung von Getriebeeinheiten oder feinmechanischen Baugruppen. Auch für den Toleranzausgleich von Wälzlagern oder Membranen in der Fluidtechnik ist sie geeignet. Mit Hilfe der Präzisionsstanzungen entstehen daraus beispielsweise hochgenaue Geometrien, wie sie etwa für Flansche mit Bohrungen benötigt werden. Passgenaue Masken für die Lackiertechnik sowie Verschleißschütze und Opferfolien lassen sich aus dem neuen M-Tech S ebenfalls herstellen. Für den Toleranzausgleich im Mikrometerbereich kann die neue Metallfolie zudem mit weiteren Folienstärken kombiniert werden. Zur Feinstabstimmung in der Baugruppen-Montage kann es beispielsweise sinnvoll sein, einen M-Tech S-Drilling mit 10 - 25 - 50 µm zu wählen. In einem Bereich von 0,010 bis 3,0 mm Dicke liefert Martin hier fast jede denkbare Variation. ms







