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Wenn es nicht klappern darf

oder Stöße und Schläge gedämpft werden sollen, erweisen sich die ölhydraulischen Dämpfer der Baureihe Stab-o-Shoc von Stabilus als zuverlässige Problemlöser. Diese Produktfamilie beinhaltet zahlreiche Varianten, die je nach Bauart lageabhängig oder lageunabhängig verwendet werden können und zur Dämpfung von Schwingungen, Bewegungen oder Anschlägen ihren Einsatz finden.

Bereits die Standardtypen decken eine Vielzahl industrieller und fahrzeugtechnischer Anwendungen ab. Sie haben maximale Dämpfkräfte von 800 bis 9.000 N (Druck/Zug), wobei das modulare Kolbensystem eine bedarfsorientierte Einstellung der Zug- und Druckkräfte ermöglicht. Bei vielen Typen ist die Kraftverteilung symmetrisch ausgelegt; in anderen Fällen erfolgt die Dämpfung nur in eine Richtung – so beispielsweise bei den Dämpfern für Klappen. Manche Varianten sind wahre Universalisten, andere hingegen trumpfen als kompakte Spezialisten für beengte Einbausituationen oder als lageunabhängige Allrounder auf.

Die Modellvielfalt hat inzwischen dazu geführt, dass Dämpfer der Baureihe Stab-o-Shoc quer durch alle Branchen zum Einsatz kommen. Sie übernehmen beispielsweise wichtige Funktionen im Fahrzeugbau zur Isolation der Fahrgastzelle zum Chassis, in Stromabnehmern für Lokomotiven, in Auflaufbremssystemen für Anhänger oder landwirtschaftlichen Anbaugeräten für Traktoren. Hinzu kommt der große Bereich der Klappen, Hauben und Deckel in Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen.

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Die Wahl der passenden Variante richtet sich nach den Dämpfkräften sowie nach Einbaulage und verfügbarem Bauraum. Als mechanische Schnittstelle dienen die angebotenen Anschlusselemente: Kugelzapfen, verschiedene Gelenkaugen oder Gabelköpfe und Kugelpfannen. Anhand spezieller Programme können die Servicetechniker von Stabilus zudem die gewünschten Bewegungssituationen simulieren und konkrete Einbauvorschläge erstellen. Und sollte das Standard-Sortiment keine optimale Lösung bieten, sind die Entwicklungsingenieure in Koblenz in der Lage, individuelle Dämpferlösungen nach Kundenwunsch zu realisieren.

Diese Dämpfer sind wartungsfreie, einbaufertige Einrohr-Konstruktionen: In einem ölgefüllten Druckrohr befinden sich eine Kolbenstange und ein Dämpferkolben mit Dämpfventilen. Unten endet das Druckrohr mit dem Bodenteil und oben mit Dichtung und Führung der Kolbenstange. Der vorhandene Luftraum nimmt als Ausgleichszone das Verdrängungsvolumen der Kolbenstange und das Ausdehnungsvolumen des Öls auf. Wenn über die Anschlusselemente Stöße oder Schläge in den Dämpfer eingeleitet werden, kommt es zu einer Relativbewegung zwischen Kolbensystem und Druckrohr. Die Dämpfkräfte entstehen durch den Strömungswiderstand des Dämpfmediums an den Drosselstellen des Kolbens. Sie hängen stets von der Kolbengeschwindigkeit ab. ms

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