Zulieferer

Druck im Kessel

ist in Verfahrens- und Prozesstechnik an der Tagesordnung. Sowohl Anlagenbauer als auch Anwender müssen sich da auf die Belastbarkeit der Behälter verlassen können. Viele Hersteller verfahrens- und prozesstechnischer Anlagen setzen ihr Vertrauen daher in DIN-gerechte Druckbehälter aus Stahl und Edelstahl, die im Metalldrück-Verfahren gefertigt werden. Ein Spezialist für diese Methode der Kaltumformung ist der mittelständische Zulieferer Helmut Rübsamen. Das Unternehmen realisiert Druckbehälter, Ausgleichsgefäße, Verdichter und Flüssigkeitssammler für Kunden in Chemietechnik, Klimatechnik und Lackiertechnik. Bei vielen Kunden ist das Unternehmen als A-Lieferant gelistet. Dabei sind die in Bad Marienberg gefertigten Druckbehälter meist als sicherheitsrelevante Anlagenteile im Einsatz – etwa bei der Verarbeitung lösemittelhaltiger Lacke, wässriger Flüssigkeiten, flüchtiger Gase oder als Ausgleichskessel in der Heizungstechnik. Auch Druckzylinder und Druckflaschen für Abnehmer in der Getränke- und Lebensmittelindustrie gehören bei Rübsamen zum Tagesgeschäft.

Der konstruktive Pluspunkt des Metalldrückens ist, dass das Verfahren die Produktion sowohl nahtloser als auch hoch belastbarer Hohlkörper und Halbschalen ermöglicht. Außerdem lassen sich gedrückte Kessel und Behälter sehr dünnwandig ausführen, womit gewichtsoptimierte Leichtbau-Konstruktionen realisierbar werden. Rübsamen setzt zur Herstellung seiner Druckbehälter vollautomatische CNC-Metalldrückmaschinen ein, in denen Bleche aus Stahl, Edelstahl, Aluminium, Kupfer und Messing rasch und präzise ihre Form erhalten. Wenn der Kunde es wünscht, werden die Behälter auch lackiert und poliert sowie mit Anschlüssen, Halterungen, Ventilen und Armaturen komplettiert. ms

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