Technische Keramik
Ceramtec eröffnet neue Ofenhalle in Marktredwitz
Mit der Einweihung einer neuen Ofenhalle setzen die Keramikspezialisten von Ceramtec ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Geschäftsbereichs Chemietechnik am Standort Marktredwitz.
Nach nur acht Monaten Bauzeit nahm Ceramtec CEO Dr. Ulf-D. Zimmermann die neue Sinteranlage am 2. Februar offiziell in Betrieb. Begleitet wurde der feierliche Anlass durch Dr. Hans-Peter Friedrich, Mitglied des Bundestages, Wilhelm Wenning, Regierungspräsident von Oberfranken, Dr. Karl Döhler, Landrat des Landkreises Wunsiedel und Oliver Weigel, Oberbürgermeister der Stadt Marktredwitz.
Der multifunktionale Ofen erfüllt nicht nur die Ansprüche hinsichtlich der Steigerung der Produktionskapazitäten, sondern wird auch modernsten Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit gerecht. Hauptprodukte des Geschäftsbereichs sind Katalysatorträger für die chemische Industrie zur Herstellung von Kunststoffen, Rohre und Bauteile für die Gießereitechnik sowie Auskleidungen und Mahlelemente für die Mühlentechnik. Das Gesamtinvestitionsvolumen für die Halle belief sich auf rund 3,5 Millionen Euro.
Thomas Heise, Geschäftsbereichsleiter Chemietechnik der Ceramtec in Marktredwitz, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der Investition: „Die Anforderungen an uns und unsere Produkte steigen. Mit der neuen Ofenhalle können wir den zukünftigen Ansprüchen unserer Kunden gerecht werden, im globalen Wettbewerb mit unseren Produkten bestehen und als Bereich weiter wachsen.“
Dr. Zimmermann wünschte dem Geschäftsbereich alles Gute und eine hohe Auslastung des neuen Ofens, die zum Umsatz der Ceramtec Gruppe beisteuere – der im vergangenen Jahr erstmals die 500 Millionen Marke überschritt. Die neue Anlage trage zur Liefersicherheit bei und unterstütze die Position als Platzhirsch in Europa und Weltmarktführer in vielen Produktbereichen zu verteidigen. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Friedrich sieht die Investition als Signal für junge Menschen vor Ort zu bleiben, damit die Ceramtec als Kleinod der Region Hochfranken bestehen bleibe. Er zeigte die fast mystische Beziehung der Region zu Porzellan und Technischer Keramik auf, für die er viel Potential sieht. Der Ceramtec als einem erfolgreichen Unternehmen des Wirtschaftsstandortes Deutschlands wünschte er eine erfolgreiche Zukunft und gute Geschäfte. Dem schlossen sich auch Landrat Döhler, Regierungspräsident Wenning und Bürgermeister Weigel an, und sicherten der Ceramtec Unterstützung bei weiteren Vorhaben zu. kf









