Moulding Area feiert Premiere

Jeder fünfte Metav-Besucher interessiert sich für den Werkzeug- und Formenbau

Am 23. Februar 2016 drückt die Fachmesse Metav den Power-Knopf. Fünf Tage lang wird Düsseldorf einmal mehr Treffpunkt internationaler Interessenten für Technologien der Metallbearbeitung sein. „Power your Business“ lautet das Angebot an Aussteller und Besucher u. a. aus dem Werkzeug- und Formenbau, in der neu etablierten Moulding Area ihre Geschäfte anzukurbeln.

Der Werkzeug- und Formenbau bietet neue und erweiterte Lösungen, um komplexe Geometrien in Kunststoff, Metall oder Glas zu realisieren. (Foto: VDW)

Aussteller der ersten Stunde ist das Unternehmen Georg Meusburger aus dem österreichischen Wolfurt. Verkaufsleiter Lutz Schaller sagt: „Der Werkzeug- und Formenbau ist integrativer Bestandteil der Metallindustrie und ihrer Abnehmer. Insofern sind wir sehr froh, dass sich dies im neuen Metav-Konzept widerspiegelt.“ Die Moulding Area sei ideal in die Angebotsstruktur der  Metav eingebettet mit Schwerpunkten bei den CAD-Technologien, den Fertigungsverfahren und der Qualitätssicherung, so Schaller weiter. „Deshalb wollen wir auf der Metav 2016 neue Standards setzen.“

Jeder fünfte Metav-Besucher interessiert sich für Formenbau

Genauso sieht es Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Metav-Veranstalter VDW. „Aus Befragungen wissen wir, dass sich nahezu jeder fünfte Metav-Besucher für den Werkzeug-, Formen- und Modellbau interessiert. In der Moulding Area finden diese Interessenten Anwendungen und Lösungen für ihren speziellen Bereich, sowohl für Metall als auch für Kunststoff. Zusätzliche Informationen bringt der Besuch der anderen Areas. Beispielsweise können komplexe Formen heute alternativ mit additiven Verfahren hergestellt werden. Was hier möglich ist, sehen sie in der Additive Manufacturing Area. Messtechnische Fragestellungen, auch über die Fertigungstechnik hinaus, sind Themen der Quality Area“, beschreibt er die Synergien für den Besucher. „Das findet sich in dieser Form auf keiner anderen Veranstaltung“, so Schäfer.

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Das motiviert auch Andreas Stute, Geschäftsführer bei Intercam Deutschland in Bad Lippspringe, auch bekannt unter Mastercam: „In der Moulding Area bekommen die Besucher alle Informationen für eine effiziente Produktentwicklung und Produktion. Deshalb präsentieren wir unsere Innovationen auf der Metav.“ Die Moulding Area bildet die gesamte Bandbreite des Werkzeug- und Formenbaus ab, vom Design über das Prototyping bis zur Serienfertigung. Für die Premiere der Moulding Area auf der METAV 2016 wurde das bestehende Ausstellungsverzeichnis in diesem Bereich um über 90 Produkte erweitert.

Der Werkzeug- und Formenbau bietet neue und erweiterte Lösungen, um komplexe Geometrien in Kunststoff, Metall oder Glas zu realisieren. Formentechnische Gestaltung, Oberflächenstrukturen oder kinematische und thermische Auslegungen sind ebenso Themen der Moulding Area wie die Kompetenzfelder Design und Prototyping bis hin zur Serienfertigung.

In der Moulding Area werden Werkzeuge und Formen für die unterschiedlichen Produktionsverfahren umformen und urformen sowie Konzepte für den Vorrichtungs- und Lehrenbau präsentiert. Lösungen für Konstruktionen, Berechnungen und Simulationen werden von den Ausstellern der C-Technologien vorgestellt.

Neue Prozesstechnologien im Werkzeugbau

Partner der Moulding Area ist der VDMA Werkzeugbau, eine Fachabteilung des VDMA Präzisionswerkzeuge. Die Hersteller von Präzisionswerkzeugen sind traditionell die zweitgrößte Ausstellergruppe auf der
Metav. Der Fachverband, 1980 einer der Initiatoren für die Gründung der Metav, ist bis heute ideeller Träger. Auch Geschäftsführer Markus Heseding begrüßt die Moulding Area auf der Metav. „Auf der einen Seite können Werkzeug- und Formenbauer ihren Kunden auf der Metav anforderungsoptimierte Werkzeugtechnologien präsentieren. Auf der anderen Seite bietet die  Metav den Besuchern aus dem Werkzeug- und Formenbau einen ganzheitlichen Überblick über innovative Fertigungsverfahren zur Herstellung von Werkzeugen und Formen.“ Schließlich finden neben konventionellen Verfahren immer mehr neue Prozesstechnologien im Werkzeugbau Anwendung, beispielsweise die laserunterstützte Fertigung für die Feinstrukturierung von Designoberflächen oder generative Prozesse zur Herstellung konturnaher Kühlung. Heseding ist überzeugt, dass gerade solche innovativen Technologien dem Werkzeugbau Wettbewerbsvorteile verschaffen können.

Die  Metav zeigt die gesamte Wertschöpfungskette für die Metallbearbeitung. Mit einer eigenen Nomenklatur werden künftig die Themen Additive Manufacturing, Moulding, Quality und Medical als feste Bestandteile in so genannten Areas integriert. Innerhalb einer Area präsentieren sich Anbieter als Einzelaussteller oder auf Gemeinschaftsständen. In jede Area wird ein Forum zur Kommunikation aktueller Themen integriert. kf

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