Zerspanen
Kennen Sie ein Produkt,
zu dem Sie Tag und Nacht innigen Körperkontakt haben? Wenn Sie jetzt Stoffe nennen, dann liegen Sie auch richtig, aber ich meine Schaumstoffe. Nicht nur als Polsterelement in Bürostühlen, in Autositzen, Matratzen und Polstermöbeln haben sie sich viele Anwendungsgebiete erobert. Polyform stellt daraus auch noch Verpackungen, Dichtungen, Schwämme, Schaufensterfiguren und -dekorationsartikel, Schriften und Logos her – doch eines nach dem anderen.
Mit einfachen Materialien von der Stange ist heute auch bei Schaumstoffen kaum noch Geld zu verdienen, weswegen sich die Leute aus Rinteln auf individuelle Problemlösungen bei der Herstellung, Verarbeitung und Veredelung der Schäume spezialisiert haben. Deshalb schaut man sich beispielsweise die statischen und dynamischen Belastungen genau an, denen ein zu verpackendes Gut bei Transport und Lagerung ausgesetzt ist. Der optimale Verpackungsschaum steht dann beispielsweise nach einem Falltest fest. Geeignete Formteile entstehen in der weiteren Folge unter anderem durch Schneiden, 3D-Fräsen, Formpressen und –schäumen, Rotationsformen, CNC-Profilschäumen, Form- und Kopierschneiden, Stanzen oder Wasserstrahlschneiden. Oder der Schaumrohling wird durch Kaschieren, PUR-Beschichten und Beflocken weiter veredelt.
Konstruktivverpackungen und Schaumstoffeinlagen liegen in PU, PE und PP vor, antistatisch, leitfähig oder selbstklebend ausgerüstet. Formprägeteile in PE sind ebenso im Programm wie Spezialformteile in PUR, EPP und EPS, frei geschäumte PUR-Dichtungen sowie Schiebeschachteln auch mit antistatischen und leitfähigen Schaumstoffen. Für 3D-Werbedisplays setzt Polyform neben diversen Schäumen aus PU, PE und EPS auch mal Holz, Metall und Hartkunststoff ein. Ebenfalls zur Erzeugnispalette zählen Schwämme und Tücher aus PU-Schaum sowie medizinische Formpolster.rm









