Zerspanen
Wenn sie rotieren
hat sich die herstellerunabhängige Schnittstelle HSK (Hohlschaftkegel) als Werkzeugaufnahme seit langem bewährt und weltweit durchgesetzt. Diese Schnittstelle zu den rotierenden Werkzeugen bietet höchste Präzision, konnte bislang bei den Drehwerkzeugen allerdings nur bedingt eingesetzt werden. Eine hinreichend genaue Positionierung der Spitzenhöhe war nicht sichergestellt. Das HSK-Konzept wurde nun durch HSK-T (T für Turning, also Drehen) ergänzt, um die Vorteile dieses Systems auch beim Drehen anbieten zu können: höchste Genauigkeit, einfache Handhabung und hohe Steifigkeit. HSK-T liefert die für das Drehen wichtige, exakte radiale Positionsgenauigkeit.
Ceratizit bietet jetzt ein komplettes HSK-T Drehwerkzeug-Programm. Dieses ist auf die Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke auf so genannten Multitasking-Maschinen ausgerichtet und derzeit in den Größen HSK-T63 und HSK-T100 lieferbar. Damit können nun mit der HSK-T-Schnittstelle alle Bearbeitungsverfahren optimal abgedeckt werden: Drehen, Fräsen oder Bohren von Turbinen- oder Generator-Wellen, Triebwerks- und Fahrwerks-Teilen oder Aluräder für Flugzeuge, Extruderschnecken, Lkw-Nockenwellen, Großkurbelwellen oder Windenergie-Getriebewellen.
Der große Vorteil ist die hohe Flexibilität, die der Kunde gewinnt. Die Werkzeuge sind auch auf Maschinen mit einem für HSK-A-Werkzeuge ausgelegten Werkzeugwechsler automatisch wechselbar. Kunden können MSS-Köpfe zum Stech- und Gewindedrehen verwenden, genauso wie die patentierten EcoCut-Werkzeuge des Unternehmens. Selbstverständlich gibt es alle Standard-Drehwerkzeuge mit der neuen HSK-T-Schnittstelle. Zusätzlich sind spezielle Multifunktionsköpfe verfügbar, um die Möglichkeiten noch konsequenter nutzen zu können. ee








