Wirtschaft + Unternehmen

,,Ein Signal für mehr Bewegung setzen"

Rhombus Rollen mit Stammsitz in Wermelskirchen zählt zu den führenden Herstellern von Rädern und Rollen. Nach einer etwas unruhigen Phase hat das Unternehmen inzwischen sein Produktprogramm bereinigt und sich im Markt neu positioniert – national wie international. SCOPE-Redakteur Michael Stöcker sprach darüber mit Geschäftsführer Frank Wilhelmi. 

SCOPE: Nach einer schwierigen Zeit der Umstrukturierung geht Rhombus nun in die Produktoffensive. Worauf begründet sich das neue Selbstbewusstsein Ihres Unternehmens?

Wilhelmi: Wir haben Rhombus fit gemacht für die Zukunft. Mit Blick auf unsere Kernkompetenzen haben wir dazu eine ganze Reihe von Maßnahmen realisiert. Ein Kernpunkt war dabei die Gründung unseres Kompetenz-Centers am Standort Wermelskirchen. Hier haben wir die Leistungsbereiche Konstruktion und Entwicklung, Just-in-Time-Produktion, Vertrieb, Marketing, Qualitätssicherung und Logistik modernisiert und konzentriert. Gleichzeitig wurde die Marke Rhombus einem kräftigen Facelifting unterzogen und das Produkt-Portfolio neu aufgestellt. Außerdem wurde ein Teil der Produktion aus Kostengründen zu unserem Tochterunternehmen nach Malaysia verlagert und der internationale Vetrieb neu strukturiert.

SCOPE: Unter dem Motto ,,Bewegende Visionen" veranstalten Sie dieses Jahr einen Ideen-Wettbewerb. Welche Erwartungen knüpfen Sie daran?

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Wilhelmi: Kaum ein Hersteller unserer Branche kann soviel Entwicklungskompetenz vorweisen wie wir. Die Fähigkeit, schnell auf Kundenwünsche zu reagieren und nahezu jede Rollen-Idee in die Tat umzusetzen, ist unsere große Stärke. Mit unserem Rollen-Contest 2003 wollen wir das unter Beweis stellen. Wir rufen alle Apparate-, Geräte- und Behälterbauer auf, uns zu fordern. Wer immer ein Transport- oder Mobilitätsproblem hat, das sich mit einer Rolle lösen lässt, darf uns in die Pflicht nehmen. Selbst die verrückteste Rollen-Vision ist uns willkommen. Die beste der bis zum 30. Mai eingereichten Ideen wird prämiert und kostenfrei zur Serienreife entwickeln. Gerade in der derzeitigen Konjunkturflaute wollen wir damit auch ein Signal für mehr Bewegung setzen.

SCOPE: Und was dürfen wir in Zukunft von Rhombus erwarten?

Wilhelmi: Schon heute bewähren sich unsere Rollen in allen Branchen vom Apparate- und Transportgerätebau bis hin zur Medizintechnik. Vielerorts zählen sie inzwischen zum industriellen Standard. Dieser Tradition werden wir treu bleiben und sowohl die Fertigungsverfahren als auch die Entwicklungsmethoden verfeinern. Großes Augenmerk widmen wir darüber hinaus dem Ausbau des Kundenservice. Außerdem erscheint in diesen Tagen unser neuer Gesamtkatalog. Und an welchen neuen Produkten wir derzeit arbeiten, das möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten.ms

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